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«Die Arbeit hat Früchte getragen»

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«Die Arbeit hat Früchte getragen»

Trommler aus Murten in Südkorea ausgezeichnet

Die Gruppe Safara um den in Murten lebenden Senegalesen Ass M’boup hat kürzlich am Internationalen Drum-Festival in Seoul einen Preis gewonnen. Die Freude darüber ist gross.

Autor: Von CORINNE AEBERHARD

Eigentlich sei es nicht seine Art, an die Öffentlichkeit zu treten, sagt Ass M’boup, aber die Freude über den Erfolg habe ihn nun doch dazu bewogen, über sich und seine Musikgruppe Safara zu sprechen.Ass M’boup stammt ursprünglich aus Senegal aus einer traditionellen «Griots»-Familie. Darin spielen Musik und Instrumente schon von Kindheit an eine wichtige Rolle. Bei allen Familienanlässen und Festen wie etwa einer Taufe wird Musik gemacht. «Ich selber mache Musik, seit ich sieben Jahre alt bin», erklärt er. Dadurch habe die Schule gelitten, gesteht Ass M’boup, der seit rund 13 Jahren in Murten wohnt, wo er auch eine Musikschule betreibt.Mit seiner Gruppe Safara sei er schon an vielen Orten in der Schweiz aufgetreten, aber meist in Kellern oder kleinen Räumen. Trotzdem wurden die Organisatoren des internationalen Drum-Festivals auf die Gruppe aufmerksam und luden sie nach Korea ein. Via Internet sei man auf sie gestossen, weiss Ass M’boup. «Wir haben uns zwei, drei Monate vorbereitet» und dann ging es anfangs Oktober los nach Seoul. Die Mitglieder der Gruppe stammen fast alle wie Ass M’boup aus Senegal und leben verstreut in der Schweiz. Und für alle sei es die erste Reise nach Asien gewesen.

Die Freude weitergeben

19 Gruppen haben auf verschiedenen Bühnen mehrere Konzerte gegeben und schliesslich wurde die Gruppe aus der Schweiz zur besten bestimmt. Eine kleine Statue zeugt vom Erfolg. Weiter gab es eine Flasche Champagner. Reich werde man damit nicht, aber man sehe, dass «die Arbeit Früchte getragen hat», und man sei «reich an Emotionen» und voller Freude zurückgekehrt.Diese Freude will Ass M’boup nun weitergeben. Und er hofft auch, dass die Gruppe mehr Engagements bekommt. Denn leben können die Mitglieder der Band bis anhin davon nicht. Um sein Leben zu bestreiten, arbeitet Ass M’boup beim archäologischen Dienst des Kantons Freiburg. Eine Arbeit, die er gerne macht.Der Sieg sei aber auch eine Motivation, weiterzufahren. Jedes Wochenende trifft sich die Gruppe im Übungskeller am Irisweg in Murten. Man sei wie eine Familie. Die Musik, die gehöre zum Leben, besonders in Afrika. Auch wenn Ass M’boup sein Heimatland schon lange verlassen hat. Mit der Musik erzähle er Geschichten aus seiner Heimat. Und ohne die Musik könne er nicht leben. Es sei «mehr als Liebe», was er dafür empfinde.Info: www.safara.ch. Nächster Auftritt: Samstag, 21. Oktober, 22 Uhr, im Liquido Club, Ried.

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