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Die Bad-Bonn-Kilbi 2008 wird rockig, weiblich – und ein bisschen retro

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole schneuwly

Die Verantwortlichen des Bad Bonn in Düdingen zeigten sich am Donnerstag anlässlich der Präsentation des Kilbi-Programms 2008 gewohnt enthusiastisch: über die im kommenden Mai zu erwartenden musikalischen Höhepunkte, vor allem aber auch über die letztjährige Ausgabe des Festivals. Rasch wurde an der Medienkonferenz klar: Im Bad Bonn denkt man gerne an die Kilbi 2007 zurück. Und das mit gutem Grund. «2007 war das beste Jahr, das die Kilbi je erlebt hat – sowohl künstlerisch als auch finanziell», sagte Programmator Daniel Fontana. Und Finanzchef Patrick Boschung sprach schlicht von einem «Bombenerfolg».

Die Bilanz in Zahlen: Drei bis auf rund 70 Tickets ausverkaufte Abende, insgesamt 4000 Besucherinnen und Besucher und 50 000 Franken Reingewinn bei einem Rekordbudget von 240 000 Franken.

Zurück zu den Wurzeln

Das alles heisst nicht, dass die Bonn-Macher jetzt noch einen Schritt weitergehen und aus der Kilbi eines der ganz grossen Festivals machen wollen. «Diesen Gedanken haben wir rasch verworfen», so Fontana. «Wir wollen nicht, dass das Risiko zu gross wird. Und wir wollen die Fäden weiterhin selber in der Hand haben.»

Das Thema für die Kilbi 2008 lag damit auf der Hand: zurück zu den Wurzeln. Dafür steht ein Kilbi-Bretzeli als Logo (geplant ist eine Promo-Tour mit einem eigens hergestellten Bretzeli-Eisen). Musikalisch bedeutet die Rückbesinnung: viel Rock und Noise, viel Lautes und Experimentelles. Kein Wunder, dass es dabei auch das eine oder andere Wiedersehen gibt. Etwa die Hälfte der programmierten Bands hat bereits Bonn-Erfahrung, allen voran die Amerikanerin Cat Power.

Die Knüller zum Abschluss

Cat Power ist nur einer der grossen Namen, die den letzten Tag der diesjährigen Kilbi zum Publikumsmagneten machen dürften. Ebenfalls am Samstag spielen die amerikanischen Stoner-Rocker Masters of Reality, ihre Landsleute Why? sowie The Notwist aus Deutschland.

Am Freitag sind unter anderen die schrägen Noise-Rocker Melt Banana aus Japan zu Gast, die Amerikanerin Carla Bozulich oder die italienisch-französische Formation L’Enfance Rouge mit einem Gemeinschaftsprojekt mit der tunesischen Gruppe At-Tufûla Ai-Hamra.

Für den Kilbi-Auftakt am Donnerstag ist Programmator Daniel Fontana noch auf der Suche nach der einen oder anderen Band. Bereits zugesagt haben etwa die Kanadier Black Mountain, die Österreicherin Gustav oder der vielversprechende Isländer Mugison.

Wenig Lokales

Besonders stolz ist Daniel Fontana auf den hohen Frauenanteil an der diesjährigen Kilbi, wie er in der Rockszene nicht immer selbstverständlich sei. Schlechter vertreten als auch schon sind hingegen die Freiburger Musiker. Der einzige Lokalact ist die Formation Blues Horror Brigade. Dafür ist die Kilbi 2008 international: Die rund 30 erwarteten Bands kommen aus nicht weniger als 13 verschiedenen Ländern.

Weitere Infos, Vorverkauf und das ganze Programm unter www.badbonn.ch.

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