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Die Einheitskasse würde vieles einfacher machen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Seit bald zwanzig Jahren haben wir nun in der Schweiz das neue Krankenversicherungsgesetz, das festlegt, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner unseres Landes versichert sein müssen. Eigentlich schade, dass der Gesetzgeber damals nicht gleichzeitig die Einheitskasse beschlossen hat. Waren es zu Beginn noch über hundert Kassen, die mit der Durchführung betraut wurden, bestehen heute noch über sechzig. Jede dieser Kassen hat einen gut bezahlten Leiter oder Direktoren. Viele Kassen werden durch Verwaltungsräte, Stiftungsräte, Beratergruppen und so weiter begleitet, und diese werden selbstverständlich sehr gut bezahlt–und dies mit unseren Prämiengeldern. Schaut man etwas genauer hin, dann findet man in diesen Gremien viele gewählte Politikerinnen und Politiker, die wohl dafür sorgen sollen, dass diese gut bezahlten Pfründen erhalten bleiben. Eine andere Aufgabe kann man ja wohl kaum erkennen. Unser Gesetz legt klar fest, was an medizinischen Leistungen zu bezahlen ist; die Kassen haben da überhaupt keinen Spielraum. Ihre Aufgabe besteht darin, zu kontrollieren, ob die Rechnungsstellungen der medizinischen Leistungserbringer korrekt erfolgen und die Rechnungen dann zu begleichen.

Diese Aufgabe wird von den Angestellten meistens zur Zufriedenheit der Versicherten erbracht, denn die Kassen werden von einer Aufsichtsbehörde des Bundes überwacht. Diese Angestellten würden auch bei einer Einheitskasse nicht arbeitslos, weil diese Aufgaben bestehen bleiben. Was wir nicht mehr brauchen würden, wäre die Vielzahl von Direktoren und Leiter der Kassen, die Verwaltungsräte, Stiftungsräte und so weiter. Kurz: die Leute, die wirklich nichts Konstruktives zu unserem Krankenversicherungswesen beitragen. Als Versicherte habe ich ausser Kosten in der Jahresbilanz meiner Versicherung nichts Positives von diesen Gremien erfahren. Auch deshalb bin ich eine überzeugte Befürworterin der Einheitskasse.

Dass dies gut funktionieren kann, zeigt uns ja die Suva. Diese Unfallversicherungsanstalt beweist uns täglich, dass ein Ja zur Einheitskrankenkasse überfällig ist.

«Die Suva beweist uns täglich, dass ein Ja zur Einheitskrankenkasse überfällig ist.»

 

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