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Die hypnotischen Rockklänge der Romandie

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Musik, die sich nicht leicht verdauen lässt und die dennoch fesseln und faszinieren kann. Eine düstere Atmosphäre, umgarnt von verzerrten Klängen und bestechend mit zäher Songstruktur. Attribute, welche auf jede der drei Bands zutreffen könnten, welche vergangenen Samstagabend das Nouveau Monde besuchten. Die Crème de la Crème des Westschweizer Noise Rocks. Auf der einen Seite das Instrumental-Trio Ølten aus La-Chaux-de-Fonds, welches mit schleppender Gitarrenarbeit massive Klanglawinen auf die Zuhörer niederprasseln liess. Das junge Post-Rock-Duo Bunkr, ebenfalls aus La Chaux-de-Fonds, weiss mit bizarren und langatmigen Songs den Saal in den Bann zu ziehen. Zu guter Letzt H E X aus Genf, die mit der Freiburger Sängerin Laure Betris und ihrem Industrial Dark Wave einen repetitiven Wahnsinn erschaffen. Ein Abend also, um die Westschweizer Rockszene besser kennenzulernen.

Zu früher Abendstunde und Konzertbeginn fanden sich vorerst wenig Leute im Saal des Nouveau Monde ein, mit dem Aufspielen von Bunkr änderte sich dies allerdings. Warum sich nicht bereits früh in verrückten und abgefahrenen Rockklängen verlieren? Bunkr machte es möglich. Das Duo hat für einige Auftritte ihrer Vernissage-Tour ihres ersten Albums «Schluss» zur lärmigen Verstärkung einen weiteren Gitarristen sowie einen Bassisten dazugezogen. Das Quartett servierte ein Groovegewitter: Es krachte und peitschte, während bizarre und hypnotische Klänge den Saal in rasanten Math- und Noise Rock tauchten.

Ruhiger wurde es nicht: Ølten fuhren im Anschluss noch grössere Geschütze auf. Erbarmungslose Gitarrenarbeit liess die ersten Reihen die Mähnen schwingen, der tiefe Bass bohrte sich tief in die Magengrube und liess Getränke auf der Bar vibrieren. Das Trio setzte auf instrumentalen Post-Sludge und servierte diesen kaltblütig und schleppend. Die langen und zähen Songs schienen wie eine Dampfwalze die Besucherinnen und Besucher niederzufahren.

Zur erneut krachvollen Hypnose verhalf einem zu guter Letzt H E X, welche mit pulsierender Musik die Grundmauern des Nouveau Monde erzittern liessen. Über repetitiven Elektrobeats und verzerrtem Gitarrenschwall sorgte Sängerin Laure Betris mit echoartigem Gesang für wahre Krawallpoesie. Ein Abschluss in orchestralem Ausmass. Der Konzertabend mit drei Bands, welche einen auf ihre eigene Art und Weise sprachlos und begeistert zurückliessen. Die Westschweiz bewies, wie süchtig ihr Lärm machen kann.

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