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Die Jazz Parade zieht nach Marly

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«Offiziell diskutieren wir noch mit der Stadt Freiburg, da es noch offene Fragen gibt», sagt Max Jendly, der Medienverantwortliche der Jazz Parade. «Wir reden nicht mehr mit der Stadt», erklärt hingegen Jean-Claude Henguely, der künstlerische Leiter und Gründer des Festivals. Tatsache ist: Noch ist ein Rekurs hängig, den die Organisatoren der Jazz Parade eingereicht hatten, nachdem die Stadt Freiburg die Durchführung auf dem Georges-Python-Platz nicht mehr bewilligt hatte. Tatsache ist aber auch: Die Gespräche mit Freiburg haben für die Jazz-Parade-Veranstalter derzeit keine Priorität mehr, da das Festival diesen Sommer definitiv in Marly stattfinden wird.

Der Umzug in die Nachbargemeinde hatte sich bereits abgezeichnet (die FN berichteten). Seit gestern ist es nun offiziell: Die 26. Ausgabe der Jazz Parade findet vom 3. bis zum 12. Juli auf dem Ilford-Gelände in Marly statt. Voraussetzung für die Durchführung war die Subvention durch die Agglomeration Freiburg. Deren Zusage für einen Beitrag in der Höhe von 50 000 Franken liege seit dieser Woche vor, so Max Jendly gegenüber den FN. Damit dürfte auch einer Unterstützung durch die Loterie Romande nichts mehr im Wege stehen. Ohne diese Subventionen, so der Medienverantwortliche, hätte das Festival mit einem Budget von rund 600 000 Franken nicht stattfinden können.

Ein Zelt für die Hauptbühne

 Die grösste Änderung neben dem Austragungsort betrifft die Hauptbühne: Diese wird in einem grossen Zelt mit 2000 bis 3000 Plätzen stehen. Die Jazz Parade wird damit weniger wetterabhängig–ein Problem, mit dem sie in der Vergangenheit auf dem Georges-Python-Platz oft zu kämpfen hatte.

Ansonsten werde das Publikum die Jazz Parade auch in Marly wiedererkennen, sagte Jean-Claude Henguely: Wie bisher gebe es jeden Abend drei Konzerte auf der Hauptbühne sowie traditionelle Jazzkonzerte auf der kleineren Bühne des «New Orleans Café». Für die Verpflegung seien Bars und Essensstände vorgesehen–mit dem Vorteil, dass es auf dem Ilford-Areal keine Konkurrenz durch Restaurants gebe. Auch die Eintrittspreise bleiben gemäss Henguely gleich: fünf Franken unter der Woche, zehn Franken am Wochenende. Möglicherweise gebe es einen teureren Gala-Abend mit besonders gewichtigen Künstlern.

 Welche Musiker das sein werden, will Henguely noch nicht sagen, da noch keine Verträge unterschrieben seien. Max Jendly bestätigte, dass die Jazz Parade mit Künstlern wie Jimmy Cliff und Bligg im Gespräch gewesen sei. Wegen der Verzögerung durch den Bewilligungsstreit hätten diese nun aber abgesagt.

Einige Namen geben die Organisatoren trotzdem schon bekannt, darunter die Mike Stern/Bill Evans Band, Paul Jackson, Randy Brecker, Grupo Compay Segundo und The Bootleggers. Das komplette Programm wollen sie in einigen Wochen vorstellen.

Keine Angst vor zu viel Lärm

 Geplant ist auch ein Informationsabend für die Bevölkerung von Marly. Niemand müsse Angst vor übermässigem Lärm haben, betont Max Jendly schon jetzt. Die Bühne werde so aufgebaut, dass sie von den Wohnhäusern abgewandt sei, und man werde alle Vorschriften einhalten. Wäre dies nicht der Fall, hätte die Gemeinde die Bewilligung nicht erteilt–umso mehr, als es auf dem Ilford-Areal schon am Pfingstwochenende laut wird, wenn die «Marly Folies» stattfinden.

 

Zahlen und Fakten

Bis zu 35000 Besucher erwartet

In Freiburg hat die Jazz Parade in guten Jahren um die 35000 Besucher angelockt. Pressesprecher Max Jendly hofft, dass das in Marly ähnlich sein wird: «Vielleicht kommen weniger Leute aus der Stadt, dafür mehr aus der Richtung Le Mouret und Giffers/Tentlingen.» Für den Transport ist gesorgt: Festivalbesucher können gratis die TPF-Busse nutzen; nach Mitternacht fahren Busse zurück in die umliegenden Orte.cs

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