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Die Kelten sind zurück

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Festival «Vully Celtic» hat mit dem Tag der Schulklassen begonnen

Autor: Von URS HAENNI

Dass die Römer und die Pfahlbauer in der Region rund um den Murtensee viele Spuren hinterlassen haben, das ist einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Dass aber auch das keltische Volk der Helvetier auf dem Wistenlach vor rund 2000 Jahren eine wichtige Festung errichtet hat, wissen selbst Ortsansässige nur ansatzweise. Das Festival «Vully Celtic» dauert bis und mit morgen Sonntag und soll diesem Teil der regionalen Geschichte etwas mehr Bekanntheit verschaffen. Anlass dazu gibt es genügend: Zum einen wird 150 Jahre nach der Entdeckung des archäologischen Standortes La Tène am Neuenburgersee in der Schweiz das Keltenjahr begangen, zum anderen feiert die Vereinigung Pro Vistiliaco ihr 30-jähriges Bestehen.

Ein Fest wie bei Asterix

So wenig die Öffentlichkeit sich unter den Helvetiern etwas vorstellen kann, so schnell kommen Bilder von Asterix und Obelix hoch, wenn man weiss, dass die Helvetier eigentlich ein gallisches Volk sind. Genau so kann man sich auch den festlichen Teil von «Celtic Vully» vorstellen, da wird viel gekämpft, gallisches Bier getrunken und gebratenes Wildschwein gegessen. Auch Barden hat es auf einer grösseren und kleineren Bühne (darunter namhafte Exponenten von keltischer Rockmusik), doch zumindest bis gestern wurden diese Barden noch nicht geknebelt und an einen Baum gebunden.Das Festivalgelände liegt genauso idyllisch wie das berühmte Dorf von Asterix, nur statt am Meer halt auf dem Aussichtspunkt des Wistenlachs, von wo man eine prächtige Sicht auf den Murtensee, das Grosse Moos und den Neuenburgersee hat.Von dieser Umgebung liessen sich zum Auftakt gestern die Kinder von 15 Schulklassen verzaubern – sieben aus dem Wistenlach und der Rest aus dem See- und Broyebezirk. Sie nahmen staffelweise an Ateliers teil, gewannen Einblicke in die Archäologie, lernten, wie man Keramik und Kleider vor 2000 Jahren machte, und erlebten «live», wie zu Zeiten von Asterix und Obelix ohne Zaubertrank gekämpft wurde.Für OK-Präsident Claude-Alain Gaillet war damit der Auftakt vollauf geglückt. Das Interesse von Schulklassen war gross (15 Klassen musste man absagen), und die Animateure hatten Freude, wie gut die Schüler mitmachten, so Gaillet.

Die Schlacht ums Oppidum

Nun sind heute Samstag und morgen Sonntag all diese Aktivitäten unter dem Motto «Lernen mit Spass» auch für die breite Öffentlichkeit offen. Höhepunkte werden mit Sicherheit an beiden Tagen um 17.30 Uhr die Schlachtszenen mit rund 80 Kämpfern sein. Zum Abschluss am Sonntag geht es um nichts Geringeres, als um die Kontrolle über das Tor des Kelten-Oppidums auf dem Vully.Heute Samstag dauert das Fest mit Musik bis in die frühen Morgenstunden. Der Zugang zum Festgelände ist über Lugnorre via einen zehn Minuten entfernten Parkplatz möglich. Am besten gelangt man jedoch mit einem Shuttle-Bus ab Bahnhof Sugiez (alle 10 Minuten) zu den Helvetiern.www.provistiliaco.ch/vullyceltic

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