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«Die Kirche braucht heute Menschen mit klarem Blick und Mut zur konstruktiven Kritik»

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Autor: irmgard Lehmann

Die Reise soll die Geschichte der Frömmigkeit ins Bewusstsein bringen und helfen, neue Glaubensformen zu finden, sagt Christian Rutishauser, Bildungsleiter des Lassalle-Hauses Bad Schönbrunn zur Reise durch Kastilien, dem Herz Spaniens.

Christian Rutishauser – was versteht man heute unter Mystik?

Mystik ist das persönliche Erfahren von Gott. Die Kirche braucht heute die Mystiker. Menschen also, die zutiefst von Gott berührt sind. Menschen, die einen klaren Blick haben für das, was nottut, und den Mut haben zu konstruktiver Kritik. So wird der Glaube wieder aus der inneren Quelle genährt.

Die spanische Mystik ist auch die Geschichte der katholischen Reform – inwiefern?

Die katholische Reform des 16. Jh. fällt in die Zeit der Reformation. Die Kirche musste sich vom Ballast befreien. Anstelle der alten Frömmigkeit rückte die Hl. Schrift und eine Neuausrichtung auf Christus in den Mittelpunkt. Das 16. Jh. hat die Kirche bis ins 20. Jh. geprägt.

Im 15. und 16. Jh. hat die katholische Kirche eine unglaubliche Macht demonstriert, die sich im Bau von Kathedralen, Palästen und Klöstern manifestierte. Wie gehen Sie als Jesuit mit dieser Vergangenheit um ?

Wer den Mut hat, die eigene Geschichte anzuschauen – auch die dunklen Seiten -, geht befreit in die Zukunft. Damals prägte die Kirche die Gesellschaft, was sich in den Bauten zeigt. Heute sind es die staatlichen und wirtschaftlichen Bauten, die dasselbe ausdrücken.

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