Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die neue Feuerwehrhalle ist auf Kurs

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im Grunde waren sich die Generalräte der Stadt Freiburg bezüglich der geplanten Feuerwehrhalle an der Morgenrotstrasse (Route de l’Aurore) in Freiburg einig: «Die Feuerwehr muss das entsprechende Werkzeug haben, damit sie ihre Einsätze effizient leisten kann», sagte etwa Jean-Frédéric Python, Sprecher der CVP-GLP Fraktion. Mit einer deutlichen Mehrheit genehmigte das Parlament deshalb am Dienstagabend den Kredit von 1,025 Millionen Franken, der für den Bau der neuen, 400 Quadratmeter grossen Halle nötig ist (siehe Kasten). Diese soll ab Anfang 2017 nutzbar sein.

Bäume und Parkplätze

Ganz ohne Fragen und Bemerkungen winkte der Generalrat das Projekt aber nicht durch. Sowohl die Finanzkommission als auch die Baukommission befürworteten das Projekt. François Ingold (Grüne), Präsident der Finanzkommission, bedauerte jedoch, dass eine allfällige Gemeindefusion nicht in die Planung miteinbezogen worden sei. Und Charles de Reyff (CVP), Präsident der Baukommission, warf die Frage auf, ob langfristig genügend Parkplätze für die Feuerwehrleute vorhanden seien. Denn die Halle wird so gebaut, dass später eine Aufstockung um drei Stockwerke möglich ist. Die neuen Räume sollen Platz für das städtische Mobilitätsamt und die Ortspolizei bieten. Und die Mitarbeiter der beiden Dienste würden wohl auch Parkplätze brauchen, so de Reyff.

Wie mehrere andere Fraktionssprecher lobte Yolande Peisl-Gaillet (Grüne) die Weitsicht des Gemeinderats. «Mit der möglichen Aufstockung ist das Projekt schon fast visionär.» Weniger begeistert zeigte sich Peisl davon, dass für das Projekt zehn Bäume gefällt werden müssen. Dies fand auch die SP. «Der Wille, die Grünflächen zu erhalten, ist nicht so spürbar», sagte Sprecher Alexandre Grandjean. Ähnlich argumentierte auch CSP-Sprecher Maurice Page.

FDP-Sprecher Jean-Noël Gex bemängelte, dass das Pflichtenheft nicht mit mehr Sorgfalt ausgearbeitet worden sei. So musste die Baudirektion die Ausschreibung ein zweites Mal lancieren, weil bei der ersten die eingegangenen Offerten zwanzig Prozent über den vorgegebenen Kosten lagen. Und Bernard Dupré formulierte im Namen der SVP die Befürchtung, dass der Bau in zwei Etappen Mehrkosten verursache.

Das Fällen der Bäume bedaure auch sie selbst, antwortete Baudirektorin Andrea Burgener Woeffray (SP) auf die Kritik. Jedoch sei vorgesehen, für jeden der gefällten Bäume in naher Umgebung einen neuen zu pflanzen, so etwa im Park der Jura- und der neuen deutschsprachigen Orientierungsschule.

«Die Frage nach dem Miteinbezug der Fusion war eine der ersten, die ich meinem Dienstchef gestellt habe», sagte Mobilitätsdirektor Pierre-Olivier Nobs (CSP). Es seien Diskussionen im Gang über Zusammenschlüsse von Feuerwehrkorps im Raum Grossfreiburg. Noch seien diese Arbeiten vertraulich. Auch bei Zusammenschlüssen und der damit einhergehenden Auflösung von Standorten sei aber eines bereits jetzt sicher: «Der Standort Freiburg bleibt bestehen. Die neue Halle werden wir also so oder so brauchen, da müssen wir uns keine Sorgen machen.»

Auch was die Parkplätze betrifft, sieht Nobs kein Problem. Tagsüber gebe es in der Stadt oft Stau. Das sicherste Verkehrsmittel für die Feuerwehrleute, um innert nützlicher Frist bei der Kaserne zu sein, sei das Elektrovelo. «Und dies ist nicht etwa eine ideologische Vergiftung meinerseits, dies ist einfach so.» Nachts hingegen gebe es keinen Stau, dann seien aber auch keine Parkplätze von den Mitarbeitern der städtischen Ämter besetzt. «Die Frage stellt sich also gar nicht.»

Zahlen

KGV subventioniert die neue Halle

Die Bruttokosten für die neue Feuerwehrhalle schätzt die Stadt Freiburg auf 1,274Millionen Franken. 250000 Franken hat der Generalrat bereits früher für Studien gesprochen. Daraus ergibt sich der restliche Kredit von 1,025 Millionen Franken, den der Generalrat am Dienstag genehmigt hat. Die Bruttoinvestition schätzt der Gemeinderat nach dem Abzug einer Subvention von 365000 Franken der Kantonalen Gebäudeversicherung auf 909000 Franken.rb

Mehr zum Thema