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Die Prämien steigen nur moderat

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Alain Berset zeigte bei der Präsentation der Zahlen am Donnerstag nur verhalten Freude über die moderate Prämienrunde. «Eine Erhöhung ist es trotz alledem», sagte er.

Der Aufschlag fällt je nach Kanton und Versicherer unterschiedlich hoch aus. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden steigen die Prämien um durchschnittlich 4,4 Prozent, im Kanton Neuenburg um 0,5 Prozent. In 17 Kantonen steigen sie um ein bis zwei Prozent. Für Kinder sinken sie um 1,4 Prozent. Wie schon im Vorjahr müssen auch dieses Jahr die jungen Erwachsenen zwischen 19 und 25 Jahren tiefer in die Tasche greifen. Der Anstieg beläuft sich für sie wegen des Risikoausgleichs auf 2,9 Prozent.

Für den Gesundheitsminister ist nach 15 Jahren Krankenversicherungsgesetz klar, dass das System reformierbar ist. Er will spätestens Anfang 2013 seine Gesundheitspolitik-Strategie präsentieren.BundesratBerset will den Prämiendschungel lichten: 287 000 verschiedene Prämien seien zu viel, es brauche Transparenz.

In den Reaktionen überwiegen die Fragen nach der Entwicklung der Prämien in den nächsten Jahren. Die Zukunft ist unsicher. Laut santésuisse kompliziert die neue Spitalfinanzierung die Prognosen. Es fehlen Erfahrungswerte und die definitiven Spitaltarife.

 Freiburg im Schnitt

Im Kanton Freiburg steigen die Prämien entsprechend dem Schweizer Schnitt um 1,6 Prozent. Letztes Jahr legten sie noch um 4,4 Prozent zu. Die Freiburger Jugendlichen müssen 3,7 Prozent mehr bezahlen, Familien für ihre Kinder 3 Prozent. Gesundheitsdirektorin Anne-Claude Demierre ist zufrieden mit dem moderaten Prämienanstieg. Sie ist aber auch enttäuscht, da aufgrund des zunehmenden Anteils des Kantons an den Gesundheitskosten eigentlich die Zunahme geringer hätte ausfallen müssen. sda/fca

 

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