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Die Rechnung des Heims St. Martin in Tafers schliesst mit einem Defizit

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Wie alle Pflegeeinrichtungen hat auch das Pflegeheim St. Martin in Tafers Corona-bedingt kein leichtes Jahr hinter sich.
Aldo Ellena/a

Die Jahresrechnung des Pflegeheims St. Martin schliesst mit einem Defizit von 143‘200 Franken. Ein Teil davon ist auf die Bewältigung der Corona-Pandemie zurückzuführen.

Bei einem Aufwand von rund 5,6 Millionen und einem Ertrag von 5,5 Millionen Franken schliesst die Betriebsrechnung des Heims St. Martin in Tafers mit einem Minus von 143’000 Franken. Das sind 50’000 Franken mehr als im Budget vorgesehen.

Zusätzliche Kosten

Der Mehraufwand sei nur zu einem Teil der Covid-19-Krise zuzuschreiben, heisst es im Jahresbericht. Zum einen schlugen auch Aufstockungen beim Reinigungspersonal mit rund 32’000 Franken zu Buche. Zum anderen gab es im Bereich EDV und dort vor allem für die Datensicherheit Zusatzkosten von rund 11’000 Franken.

Weiter trugen alle Corona-bedingten Anschaffungen von rund 121’000 Franken zum Defizit bei. Unter anderem waren das Hygienematerial, Reinigungsmaterial, Geschirr, EDV-Anpassungen und weitere Anschaffungen. Dazu kommen Mindereinnahmen im Bereich der Cafeteria und der weiteren externen Dienstleistungen in Höhe von rund 32’000 Franken.

Gut ausgelastet

Wie es im Bericht heisst, hat das Heim ein noch höheres Defizit durch eine gute Auslastung der Betten vermeiden können. Die Auslastung der Betten betrug trotz der Pandemie und der vielen Einschränkungen 98,75 Prozent, budgetiert waren 89,5 Prozent. Das Heim verzeichnete 19 Todesfälle, doch keinen aufgrund des Coronavirus.

Das Durchschnittsalter der Bewohnerinnen und Bewohner im Heim St. Martin beträgt 87 Jahre. Sie wurden von einem Pflegeteam betreut, das 2020 insgesamt 17’937 Pflegetage geleistet hat. Insgesamt beschäftigt das Heim rund 80 Mitarbeitende.

An die Grenzen gekommen

Frédéric Neuhaus, Präsident des Heimverbandes, wand der gesamten Heim-Equipe in seinem Rückblick ein Kränzchen für ihren Einsatz während des ersten Corona-Jahres. «Ohne unser super Team hätten wir diese Extremsituation nicht so gut überstanden.» Heimleiter Urs Kolly bestätigte, dass es nicht einfach war. «Aus der Sicht der Heimleitung kann dieses Jahr an Intensität, Arbeit und Anspannung kaum überboten werden. Auch ich stiess an meine Grenzen und habe diese Last nur tragen können, weil alle im St. Martin mitgeholfen haben. Immer noch angespannt warte ich auf das neue Jahr und hoffe, dass es wieder zurück zu alten Zeiten findet», hielt er in seinem Jahresbericht fest.

Die Vertreter der Trägergemeinden Tafers, St. Ursen und Heitenried haben die Jahresberichte und die Jahresrechnung auf dem Korrespondenzweg genehmigt.

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