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«Die Stimmungslage hat sich komplett verändert»

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«Wir waren so nah, und doch so fern», sagt Michel Volet. Nach einer kurzen Nacht blickt Gottérons Präsident mit gemischten Gefühlen auf die verlorene Serie gegen Lugano zurück. «Bis auf das erste Spiel hätten die vier anderen genauso gut zu unseren Gunsten ausgehen können. Aber es ist, wie es ist. Lugano hat alles richtig gemacht und steht verdient im Halbfinal.» Es wäre aber falsch, die Saison anhand der Playoffs zu beurteilen, fügt Volet hinzu. «Es gab auch in diesem Jahr wieder Höhen und Tiefen. Ich mag es aber nicht, ohne Reflexion und noch unter den Eindrücken der letzten Tage eine umfassende Bilanz zu ziehen. Das werden wir in den kommenden Wochen tun.»

Sicher sei jedoch, dass das Image nach der Katastrophen-Saison 16/17 und den Playouts aufpoliert werden konnte, hält Volet fest. «Sei es bei den Fans, den Sponsoren oder den Spielern, die Stimmungslage hat sich komplett verändert und in eine positive Richtung entwickelt. Das freut mich besonders und lässt mich sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken.»

Ambitionierte Ziele

Entscheidend zum Optimismus des Präsidenten trägt der Umbau der Eishalle bei, der allerdings auch Einfluss auf das Budget des Clubs hat, das die beiden nächsten Jahre eingeschränkt sein wird. «Doch daran will ich jetzt nicht denken. Die Finanzen beschäftigen mich 364 Tage im Jahr, aber nicht heute.» Er sei überzeugt, dass der Verein in den nächsten Jahren die Früchte dieser Bemühungen ernten könne. «Gelingt es uns, die Kurve gut zu meistern, können wir wieder den Halbfinal oder den Final anvisieren.»

Volet gibt sich ambitioniert. Mit gutem Grund: «Die Transfers, die wir bis jetzt tätigen konnten, zeigen klar auf, dass wir einen Schritt nach vorne machen wollen.» Dass mit Philippe Furrer, Samuel Walser sowie Noah Schneeberger einige klingende Namen darunter sind, steht im Widerspruch zum limitierten Budget. «Ginge es allein um den finanziellen Aspekt, wäre keiner dieser Spieler in Freiburg gelandet», versichert Volet. «Es ist viel mehr das sportliche Projekt, das sie von Gottéron überzeugt hat.»

Nun wünscht sich der Präsident, dass ein weiterer Spieler definitiv teil des Projekts werden will: Torhüter Reto Berra. «Ich bin guter Hoffnung, dass sich diese Frage bald klärt.» Er habe die letzten zwei Wochen nicht mehr mit Sportdirektor Christian Dubé über die Personalie Berra gesprochen. «Klar ist jedoch, dass wir nicht nochmals so lange warten können und wollen wie letzten Sommer.» Damals hatte der Zürcher Goalie in sprichwörtlich letzter Sekunde seine Ausstiegsklausel für die NHL in Anspruch genommen. «Auch diesmal hängt die Ausländer-Strategie vom Entschluss Berras ab.» Er vertraue in dieser heiklen Frage Dubé voll und ganz, sagt Volet. «Er hat eine gute Nase, was er unter anderem mit dem Engagement von Trainer Mark French und dessen Assistenten Dean Fedorchuk bewiesen hat. Sie waren federführend für die Playoff-Qualifikation.»

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