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Die SVP Düdingen lässt nicht locker beim Agglo-Austritt

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Der Wille der Bevölkerung werde nicht respektiert, schreibt Stefan Siegenthaler, Präsident der SVP Düdingen. Und setzt drei Ausrufezeichen dahinter. Denn er ärgert sich: An der Gemeindeversammlung im Oktober fragte er, ob der Gemeinderat bereits jetzt ein Austrittsgesuch aus der Agglomeration für das Jahr 2023 stelle. An der letzten Gemeindeversammlung im Dezember beantwortete der Gemeinderat diese Frage mit Nein. «Wir haben die Antwort nicht im Voraus erhalten und konnten deshalb nicht richtig Stellung nehmen», sagt er nun. Deshalb hat er einen offenen Brief verfasst.

Zur Erinnerung: Im vergangenen Februar hat sich die Düdinger Bevölkerung an einer Konsultativabstimmung mit 54,6 Prozent für einen Austritt aus der Agglomeration Freiburg ausgesprochen. Der Gemeinderat hatte im Voraus festgehalten, dass er das Abstimmungsresultat als Verpflichtung auffassen werde. Nach der Abstimmung reichten die Düdinger Aggloräte denn auch eine Motion ein, um die Statuten der Agglo zu ändern und einen Austritt vor 2023 zu ermöglichen. Der Agglorat lehnte die Motion jedoch ab.

«Druck ausüben»

Die SVP sehe ein, dass ein Austrittsgesuch zum jetzigen Zeitpunkt wenig Sinn mache, so Siegenthaler. Er wünsche sich jedoch, dass der Gemeinderat ein klares Datum kommuniziere, wann er ein Austrittsgesuch einreichen werde. «Nur so können wir Druck auf die Agglo ausüben», sagt Siegenthaler. Es sei zwar immer die Rede von Veränderungen der Strukturen, doch er zweifle daran, dass diese tatsächlich erfolgen werden. Und sollten sie doch erfolgen: «Dann muss Düdingen erneut darüber abstimmen, denn das wäre eine andere Agglo. Und zur Agglo, so wie sie jetzt ist, hat Düdingen bereits zweimal Nein gesagt.»

«Konstruktiv mitarbeiten»

Ein Austrittsgesuch bringe zurzeit nichts, sagt Ammann Kuno Philipona. «Wir wissen nicht, wie die Agglo im Jahr 2022 aussehen wird, deshalb können wir nicht jetzt darüber entscheiden.» Die Düdinger Aggloräte würden nun versuchen, die Anliegen der Gemeinde besser einzubringen; etwa den Halt der Freiburger S-Bahn in Düdingen zu erreichen und vor allem weitere Sensler Gemeinden ins Agglo-Boot zu holen. «Es ist wichtig, dass wir jetzt vorwärtsschauen und in der Agglo konstruktiv mitarbeiten», sagt er. Hätte er es geschrieben, hätte er vermutlich drei Ausrufezeichen dahinter gesetzt. mir

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