Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Die Zeitung dient als Basis für Recherchen»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die sogenannte Studienarbeit, eine kleine Forschungsarbeit, bildet seit der ersten Ausgabe von «Zeitung im Gymnasium» einen integralen Bestandteil des medienpädagogischen Projekts. Betreut werden die Schülerarbeiten aus den Freiburger ZiG-Klassen vom Izop-Institut in Deutschland. Die FN haben mit Winfried Spiegel, Direktor des Bildungsinstituts, über Sinn und Zweck dieses Vorhabens gesprochen.

Winfried Spiegel, bei «Zeitung im Gymnasium» schreiben die Klassen Artikel für die Zeitung. Wie kann man da die Studienarbeiten einbetten?

Die Studienarbeiten bilden ein freiwilliges Projektelement, das unabhängig vom Schreiben für die Zeitung funktioniert. Und doch sind die Arbeiten eng mit dem Zeitunglesen verknüpft: Denn das Wichtigste ist auch hier, dass die Schülerinnen und Schüler animiert werden, zu einem bestimmten Thema regelmässig die Zeitung zu lesen. Die Zeitung dient so etwa als Basis für Recherchen.

Wie wählen die Mittelschülerinnen und -schüler ihre Themen aus?

Sie sind sehr frei in der Themenwahl. Wir geben den Schülerinnen und Schülern einzig vor, dass es sich um ein regionales oder ökonomisches Thema handeln muss – wobei die Schüler diese beiden Aspekte kombinieren können.

Welche thematischen Vorlieben haben die Jugendlichen?

Die Interessen der Schülerinnen und Schüler sind sehr vielfältig: Es kommen nicht nur Themen zur Sprache, die man gemeinhin mit Jugendlichen in Verbindung bringt. Wir sind immer wieder überrascht, wie breit gefächert die Themen sind: Einige machen zum Beispiel das Hobby zum Thema – wie etwa in der letzten Ausgabe der Gymnasiast Harrison Wildhaber, der die Häufigkeit von Verletzungen bei Fussballspielern untersucht hat. Eine andere Schülerin hat sich damals mit der Fernwärme im Kanton Freiburg auseinandergesetzt. Wir vom Izop lernen beim Lesen so auch immer wieder etwas Neues dazu.

Die Schüler schreiben im dritten Gymnasialjahr bereits eine Maturaarbeit. Braucht es da noch eine Studienarbeit?

Das kann jede Klasse beziehungsweise jede Lehrperson für ihre Klasse selbst entscheiden: Passt es ins Programm, können die Lehrerinnen und Lehrer dieses Angebot wahrnehmen. Eine Studienarbeit bietet ihnen zum einen die Möglichkeit einer Evaluation. Zum anderen bildet unserer Erfahrung nach die Studienarbeit eine gute Basis, um da­rauf später eine Maturaarbeit aufzubauen.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit solchen Studienarbeiten gemacht?

Meist sind die Jugendlichen sehr motiviert. Der interessengesteuerte Ansatz hilft dabei sicher. Zudem lernen die Schülerinnen und Schüler mit den Arbeiten rasch, wie wissenschaftliches Schreiben funktioniert. Die Resultate geben uns dabei recht: Die Arbeiten haben meist eine nachvollziehbare Struktur, die Schüler zitieren fleissig und korrekt, stellen passende Leitfragen und beantworten diese am Ende ihrer eigenen Studienarbeit mit einem schlüssigen Fazit.

«Studienarbeiten bilden unserer Erfahrung nach eine gute Basis für bevorstehende Maturaarbeiten.»

Winfried Spiegel

Direktor Izop-Institut

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema