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«Ds’Vreneli vo Guggisberg» zügelt pünktlich nach Riffenmatt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es ist ein kalter und nasser Morgen in Riffenmatt, als Christian Murri die Baustelle «seines» Alterszentrums besucht. Murri ist Präsident des Gemeindeverbandes Pflege und Betreuung Schwarzenburgerland und Bauherr über ein Sechs-Millionen-Projekt, das Ende Jahr eingeweiht werden soll und dann Platz für 18 pflegebedürftige Menschen bieten wird. In Riffenmatt ist gestern Morgen der Schnee zu spüren, die Temperatur liegt nur knapp über dem Gefrierpunkt. Der Augenschein im kleinen, auf 1100 Meter Höhe gelegenen Dorf täuscht aber.

Gutes Bauwetter

Nass und kalt sei es zum Glück erst jetzt, im Mai, sagt Murri lachend. So ein Klima über eine längere Zeit wäre für den Neubau nämlich nicht gut gewesen, und die Arbeiten wären heute, knapp ein halbes Jahr vor der Eröffnung, wohl kaum im Plan. «Wir hatten einen überraschend milden und trockenen Winter», freut sich Murri, wenn er an die vergangenen Monate zurückdenkt. Bereits kurz nach dem Spatenstich vor einem Jahr gerieten die Bauarbeiten in Verzug. Die verlorene Zeit konnte aber während des Winters aufgeholt werden, sodass der Neubau des Alterszentrums wie geplant am 1. November eröffnet werden kann, ist Murri überzeugt. Nur ein paar Tage später, am 5. November, sollen dann die Bewohner vom Pflegeheim «Vreneli» von Guggisberg nach Riffenmatt ziehen.

Kosten im Griff

Auch die Kosten des neuen Alters- und Begegnungszentrums hat Christian Murri im Griff. Regelmässig müssen die Verantwortlichen der Baustelle die Kosten rapportieren, sodass der Gemeindeverband jederzeit über die finanzielle Situation des Bauprojekts informiert ist. «Ich weiss heute, dass wir ziemlich genau 50 000 Franken unter dem Budget liegen», sagt Murri. Für ihn ist es eines der wichtigsten Anliegen, dass die Kosten im geplanten Rahmen bleiben. Da der Gemeindeverband die ganzen Kosten alleine trage, sei nicht viel Spielraum vorhanden. Spielraum ausnutzen musste der Verband aber trotzdem, bereits kurz nach Beginn der Bauarbeiten. Die Architekten vergassen, Räumlichkeiten für ein Lager der Spitex sowie für die Haar- und Fusspflege einzuplanen. «Ich habe damals kurzfristig entschieden, dass wir das ganze Gebäude unterkellern, statt nur wie geplant zwei Drittel der Fläche», erzählt Murri. Damit habe das Zentrum jetzt nicht nur die nötigen Räume, welche die Planer vergessen hatten, sondern sogar noch Reserven für die Zukunft. Die Mehrkosten von 80 000 Franken für die ganze Unterkellerung schienen Murri damals angemessen, auch weil die Gesamtkosten sich bis heute leicht unter dem Budget bewegen.

Christian Murri ist als Präsident des Gemeindeverbandes Bauherr des Projekts. Alle Zimmer haben einen gedeckten Balkon mit freier Aussicht. 

Pflegeheim: Gebaut für die Zukunft

D as neue Alters- und Begegnungszentrum in Riffenmatt ersetzt das bisherige Pflegeheim «Vreneli» in Guggisberg. Geplant sind 18 Einzelzimmer, wobei acht davon für Paare zu Zweierzimmer verbunden werden können. Alle Räume haben einen Zugang zu einem gedeckten Balkon. Im Gebäude gibt es einen Coiffeursalon, Pediküre, ein Pflegebad, einen grossen Aufenthaltsraum sowie Therapie-Zimmer. Der Bau ist so konzipiert, dass auf der bestehenden Bauparzelle ein Anbau möglich ist und so die Bettenkapazität auf 26 erhöht werden kann. Im Zentrum wird auch der neue Spitex-Stützpunkt angesiedelt. tk

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