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Dubé: «Ich bin sehr, sehr zuversichtlich»

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Das letzte Puzzleteil für Gottérons Mannschaft der Ausgabe 2019/20 ist gefunden: Aurélien Marti hat in Freiburg einen Einjahresvertrag unterzeichnet. Der Verteidiger wäre eigentlich noch eine Saison lang an den SCB gebunden gewesen, war mit seiner Rolle in Bern allerdings nicht zufrieden und bat den Club deshalb um eine Vertragsauflösung. Tatsächlich spielte der 24-Jährige beim Meister kaum eine Rolle. Mehrheitlich wurde der beim HC Lausanne ausgebildete Waadtländer an Swiss-League-Team Langenthal ausgeliehen. «Er wird noch mehr Tiefe in unser Kader bringen», erklärt Gottérons Sportchef Christian Dubé die Verpflichtung des 190 Zentimeter grossen und 92 Kilogramm schweren Verteidigers. «Physisch ist er sehr stark, und er ist ein richtiger Krieger, der für die Mannschaft alles macht.»

Dennoch sieht Dubé Marti nicht auf Anhieb in den Top 6 von Gottérons Defensive. «Es liegt nun an ihm, hart zu arbeiten. Er und Marco Forrer sind beide noch jung und haben entsprechend viel Verbesserungspotenzial. Sie können und werden Druck auf die Top 6 machen. Dieser Konkurrenzkampf tut einer Mannschaft gut.»

Gleich mehrere «Krieger»

Nach der Verpflichtung von Marti als neuntem Verteidiger ist Gottérons Kader für die kommende Saison komplett. «Ein fünfter Ausländer ist derzeit kein Thema, dafür fehlt mir noch das Budget», sagt Dubé.

Die wichtigste Frage, die sich stellt: Ist das Team der Freiburger nun stärker als letzte Saison? «Es muss stärker sein», sagt Dubé und schmunzelt. «Aber im Ernst: Ich bin überzeugt, dass es besser ist.» Er sei beispielsweise sicher, dass die Ausländer mehr Einfluss auf das Spiel haben werden. «Wir konnten einige Lücken schliessen und Anpassungen vornehmen, mit Ryan Gunderson zum Beispiel einen richtigen Offensivverteidiger verpflichten, in meinen Augen einen der besten der Liga. Das hat uns letzte Saison gefehlt.» Zudem hat Dubé Wert darauf gelegt, Gottéron robuster und kampfstärker zu machen. «Wir haben mit Marti, Brodin, Kamerzin und Lauper vier physisch sehr starke Krieger neu im Team. Auch das hat uns letzte Saison ein wenig gefehlt. Wenn man gegen physisch starke Teams wie Genf oder Bern spielt, braucht man das.»

Dubés Gesamteinschätzung: «Wir haben uns klar verstärkt. Zudem gehe ich davon aus, dass sich beispielsweise Walser, Lhotak und Schneeberger in ihrer zweiten Saison ebenfalls steigern werden. Ich bin deshalb wirklich sehr, sehr zuversichtlich.»

Links und rechts Geld sparen

Offensichtlich ist, dass die neu verpflichteten Spieler insgesamt teurer sind als diejenigen, die Gottéron verlassen haben. Wo also spart Dubé Geld ein? Schliesslich wird er nicht müde zu betonen, dass das Budget für die kommende Saison mehr oder weniger gleich bleibt. «Letztes Jahr hatten wir zum Beispiel 15 Stürmer. In dieser Saison nur 14 inklusive Sandro Schmid, der nicht viel kostet.» Allzu viel dürfte das jedoch nicht ausmachen, zumal Gottéron im Gegenzug für die kommende Saison neun Verteidiger unter Vertrag hat, letzte Saison waren es bloss acht. «Ausserdem versuchen wir, links und rechts ein paar Franken zusammenzusparen.» Zum Beispiel wird den Spielern nicht mehr jeden Morgen ein Frühstück serviert und offeriert. Zudem hätten einige ältere Spieler Verträge, laut denen sie jedes Jahr ein bisschen weniger Geld verdienten.

Schon bald eine Million mehr

Mit Problemen wie Sparmassnahmen beim Frühstück soll sich Dubé schon bald nicht mehr herumplagen müssen. Auf die Saison 2020/21 hin soll ihm für die erste Mannschaft eine Million Franken mehr pro Saison zur Verfügung stehen. Dies sagte der zukünftige Präsident Hubert Waeber kürzlich gegenüber der «Liberté». So soll beim Einzug ins neue Stadion eine schlagkräftige Truppe beisammensein. Durch die neuen Einnahmequellen im Zusammenhang mit dem Stadion soll das Budget in den Jahren da­rauf weiter sukzessive erhöht werden, um mittelfristig endlich den ersten Meistertitel der Clubgeschichte zu holen. «Diese Million nehme ich natürlich gerne», sagt Dubé. «Viele Teams haben in den letzten Jahren immer wieder ihr Budget erhöht, alles wird teurer. Wenn du neue Horizonte erblicken willst, hast du keine andere Wahl, als ebenfalls mitzuziehen.»

Er habe auch bereits Ideen im Hinterkopf, was mit diesem zusätzlichen Geld möglich sei. «Aber ein Spieler muss dann auch immer noch kommen wollen. Ich habe mich letzten Winter mit Grégory Hofmann getroffen, an Reto Suri war ich ebenfalls interessiert. Am Ende haben sie sich für andere Clubs entschieden.» Neben dem Salär spielten dabei immer auch geografische Überlegungen und die Zukunftsaussichten eine Rolle.

Eine Option für übernächste Saison könnte Yannick Rathgeb sein. Trotz einer sehr schwierigen Saison in Nordamerika will der Offensivverteidiger noch eine Saison anhängen. Sollte sich seine Situation nicht verbessern, dürfte er anschliessend in die Schweiz zurückkehren. Und dank dem zusätzlichen Geld könnte sich Gottéron dann dessen Rückkehr nach Freiburg wohl auch leisten. Dubé hat Rathgeb selbstverständlich im Auge. «Für nächste Saison hat er noch einen Vertrag in Nordamerika, deshalb stellt sich die Frage nicht. Aber für später wäre er natürlich ein interessanter ­Spieler.»

Kader

Gottéron Saison 2019/20

Torhüter (2): Reto Berra, Ludovic Waeber. Verteidiger (9): Marc Abplanalp, Benjamin Chavaillaz, Marco Forrer, Ryan Gunderson (USA, neu, von Brynäs/SWE), Philippe Furrer, Jérémie Kamerzin (neu, vom SC Bern), Aurélien Marti (neu, vom SC Bern) Ralph Stalder, Noah Schneeberger.

Stürmer (14): Daniel Brodin (SWE, neu, von Djurgarden/SWE), Andrei Bykow, David Desharnais (KAN, neu, von Omsk/RUSS), Adrien Lauper (neu, von Ambri), Lukas Lhotak, Nathan Marchon, Killian Mottet, Matthias Rossi, Sandro Schmid (neu, von Malmö U20/SWE), Flavio Schmutz, Julien Sprunger, Viktor Stalberg (SWE, neu, von Omsk/RUSS), Tristan Vauclair, Samuel Walser.

Trainer: Mark French. Assistent: Dean Fedorchuk.

Abgänge: Sebastian Schilt (SCL Tigers), Sandro Forrer (Rapperswil), Laurent Meunier (Rücktritt), Jonas Holos (NOR, ?), Jim Slater (USA, ?), Andrew Miller (USA, ?), Jacob Micflikier (KAN, ?), Charles Bertrand (FRA, ?).

«Ich bin überzeugt, dass das Kader besser ist. Wir konnten einige Lücken schliessen und Anpassungen vornehmen.»

Christian Dubé

Sportchef Gottéron

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