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Düdingen zeigt eine starke Reaktion

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«Ich würde gerne sagen, es habe nur an uns gelegen. Aber natürlich war es auch ein anderes Kaliber von einem Gegner», sagte Düdingens Trainer Dario Bettello nach dem gestrigen Spiel am Telefon gegenüber den FN. «Ein Sieg war natürlich erwartet worden. Aber es ist nicht selbstverständlich, dass er so klar ausgefallen ist. Deshalb würde ich sagen: Doch, wir haben eine Reaktion gezeigt.» Zumal Aufsteiger Val-de-Travers zuletzt für das eine oder andere Ausrufezeichen gesorgt hatte, etwa als er vor Weihnachten Leader Aesch-Pfeffingen bei einer knappen 2:3-Niederlage einen Punkt abknöpfte.

Starke Schweizerinnen

Von einem Punktverlust war Düdingen gestern im Neuenburger Jura weit entfernt. «Wir haben eine sehr konstante Leistung gezeigt», analysiert Bettello. «Wir haben gut und mit viel Druck serviert. Dadurch hatte Val-de-Travers jeweils sofort Mühe im Angriff. Wenn du dann deinerseits gut angreifst und wenig Fehler macht, entsteht schnell ein klares Ergebnis.» Und klar war das Resultat definitiv: 16:25, 13:25, 9:25 lautete es am Ende aus der Sicht des unterlegenen Heimteams.

Dabei hatte Bettello durchaus mit Absenzen zu kämpfen. Nebst der Langzeitverletzten Elena Steinemann kam auch Samantha Cash nicht zum Einsatz. Die Amerikanerin lag in den letzten Tagen krank im Bett, gestern machte sie zwar die Reise nach Couvet mit, griff aber nicht ins Geschehen ein. Ralina Doshkova, die mit einer mentalen Blockade kämpft, weil sie Anfang Januar beim Spiel in Neuenburg plötzlich einen stechenden Schmerz in der Brust verspürt und Atemprobleme bekundet hatte, wird von Bettello ebenfalls sehr behutsam wieder an den Leistungssport herangeführt. Er setzte sie nur für die letzten Punkte des zweiten und ganz zum Schluss des dritten Satzes ein. «Wir müssen in ihrem Fall Geduld haben und lassen ihr die nötige Zeit», so Bettello. Gestern konnte er sich das auch problemlos leisten. «Sarina Brunner ersetzte sie hervorragend. Sie wurde sogar zur besten Spielerin gewählt.» Überhaupt leisteten die Schweizerinnen im Team der Senslerinnen ganze Arbeit. Simona ­Dimitrova war aufseiten der Gäste nämlich oft die einzige Import-Spielerin auf dem Feld.

Morgen gehts nach Frankreich

Viel Zeit durchzuatmen bleibt Düdingen nicht. Heute trainieren die Spielerinnen zwar bloss im Kraftraum, bereits morgen früh um 7 Uhr geht es dann aber mit dem Car in Richtung Südosten Frankreichs, wo die Senslerinnen am Mittwoch im Achtelfinal-Hinspiel des CEV-Cup auf Volero Le Cannet treffen. «Das ist natürlich ein Saison-Highlight», freut sich Bettello, «wir sind sehr glücklich, die Chance zu bekommen, gegen einen derart guten Gegner zu spielen. Wir werden völlig ohne Druck aufspielen können und versuchen, für eine Überraschung zu sorgen.»

Telegramm

Val-de-Travers – Düdingen 0:3 (16:25, 13:25, 9:25).

Val-de-Travers: Riley, Davenport, Simonin, Schoene, Capovilla, Cheshire; Doyat (Libera), Sène, Hübscher, Wassner, Cabanes (Libera).

TS Volley Düdingen: Granvorka, Girard, Pierret, Dimitrova, Sulser, Brunner; Deprati (Libera), Zurlinden, Doshkova, Mebus, Knutti (Libera).

Frauen. Nationalliga A. Die weiteren Resultate: Aesch-Pfeffingen – Toggenburg 3:0 (25:10, 25:15, 25:11). Genf Volley – Cheseaux 0:3 (15:25, 23:25, 21:25). Kanti Schaffhausen – Franches-Montagnes 3:1 (25:20, 25:20, 22:25, 25:11). Neuenburg UC – Volley Lugano 3:0 (25:16, 25:19, 25:22).

Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen 15/38. 2. Neuenburg UC 15/37. 3. Kanti Schaffhausen 15/34. 4. Düdingen 15/32. 5. Cheseaux 15/22. 6. Franches-Montagnes 15/20. 7.  Volley Lugano 15/19 (25:30). 8. Val-de-Travers 15/13 (14:34). 9. Genf Volley 15/7 (12:39). 10. Toggenburg 15/3 (7:44).

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