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Ein aussergewöhnliches Jahr für den Freiburger Gasversorger Frigaz

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 «2013 war wirklich ein aussergewöhnliches Jahr», sagte Pascal Barras, Direktor des Naturgasversorgers Frigaz, gestern an einer Medieninformation vor der Generalversammlung. Der Umsatz des Unternehmens betrug 69,9 Millionen Franken, der Gewinn sieben Millionen Franken. Die Frigaz AG, die sich auf dem achten Platz der nationalen Naturgasvertreiber positioniert und somit zu den Grössten gehört, konnte 2013 ein Verkaufstotal von 972,7 Gigawattstunden realisieren. Im Jahr 2012 waren es 886.

Kälte sorgte für Nachfrage

«Am Anfang des Jahres war es sehr kalt. Das hat die Nachfrage für Erdgas erhöht», so Pascal Barras. Die Kälteperioden in den Monaten März bis Mai 2013 habe in der ganzen Schweiz eine Erhöhung der Erdgasbezüge von durchschnittlich 5,4 Prozent verursacht. Für die Frigaz AG betrug die Zunahme sogar 9,8 Prozent.

Die Liberalisierung des Gasmarktes im Jahr 2012 wird das Unternehmen auch längerfristig gut überstehen. «Als Reaktion auf die Gasmarktöffnung und den Konkurrenzdruck war aber eine Strategieänderung nötig», so Barras. Frigaz richtet seine Strategie angesichts der neuen Situation voll und ganz auf die Produktdiversifizierung, den Ausbau seines Leitungsnetzes und die Intensivierung seiner Aktivitäten mit Drittpersonen aus. Somit konnte Frigaz 2013 alle Industriekunden behalten und sogar neue dazu gewinnen.

Neue Köpfe in der Leitung

Das Jahr 2013 war für Frigaz auch geprägt durch Wechsel in der Direktion. Pascal Barras übernahm im Februar seinen Posten als Direktor. Sein Stellvertreter Philippe Perritaz übernahm sein Amt im Oktober. Auch Raphaël Broye stiess erst im letzten Jahr dazu. Er ist seit April Verantwortlicher für Verkauf und Marketing. «Einige der Posten in der Direktion wurden neu besetzt. Das ist gut für Frigaz. Neubesetzungen geben einem Unternehmen eine ganz neue Dynamik», erklärte Barras.

Visionen für die Zukunft

Letztes Jahr hat Frigaz über 6,6 Millionen in den Ausbau des Leitungsnetzes investiert und dieses somit um 35 Kilometer vergrössert. Dies bedeutet eine Rekordausdehnung. Das Gesamtnetz beträgt nun 450 Kilometer. Im laufenden Jahr will Frigaz sein Netz weiter vergrössern und plant bereits 53 zusätzliche Kilometer. Zwei Leitungsabschnitte sind 2014 besonders betroffen: die Fertigstellung der Verbindung zwischen dem Saane- und dem Greyerzbezirk sowie die Teilstücke Belfaux–Grolley und Payerne–Cousset. Auch im Sensebezirk, wo Frigaz bisher nur schwach vertreten war, soll das Netz ausgebaut werden. Bis ins Jahr 2030 will Frigaz durch den Ausbau des Leitungsnetzes den Erdgas-Marktanteil in seiner Versorgungszone verdoppeln. lr 

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