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Ein Buch zum Abschied

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Noch bis im Herbst ist Dominique de Buman Nationalrat. Zu den Wahlen vom 20. Oktober kann er nicht mehr antreten: Seine Partei, die Freiburger CVP, kennt eine Amtszeitbeschränkung. Und so muss er nach 16 Jahren im Bundeshaus seinen Sitz räumen. Quasi zum Abschied und im Nachgang zu seinem Jahr als Nationalratspräsident ist nun ein Buch erschienen, das dem Vollblutpolitiker gewidmet ist: «Dominique de Buman, un Suisse.» Die meisten der Texte sind auf Französisch geschrieben. Alt-Bundesrat Ogi beispielsweise schickt jedoch seine Grüsse von Kandersteg nach Freiburg auf Deutsch.

 

Das Buch bietet keine Biografie des Freiburgers, aber einen Einblick in dessen Wesen. Die Idee für das Werk stammt von Gilbert Casasus, Professor für Europastudien und Direktor des Zentrums für Europastudien an der Universität Freiburg. Bei der Lektüre seines Vorworts wird schnell klar: Er ist ein Fan de Bumans. Casasus hat Persönlichkeiten, die de Bumans Wege gekreuzt haben, um Beiträge gebeten. Und so ist ein Sammelsurium an Texten entstanden, die auf die Werte eingehen, die de Buman vertritt, aber auch aktuelle politische Themen aufwerfen oder sich der Geschichte der Schweizer Politik widmen. Die einen beschreiben die Person Dominique de Bumans, andere lobhudeln ihn, Dritte gehen mit keinem Wort auf den früheren Syndic der Stadt Freiburg ein, sondern widmen sich Sachthemen oder legen ihre Sicht auf die Politik und wichtige Konstanten dar – wie beispielsweise die Berner Nationalrätin und Präsidentin der Grünen Schweiz, Regula Rytz.

Politikerinnen und Politiker aus allen möglichen Lagern kommen ebenso zu Wort wie ein Journalist, frühere Botschafter und der Preisüberwacher, und sogar die ehemalige Schweizer Snowboarderin und Olympiasiegerin Tanja Frieden wird interviewt. Der Freiburger CVP-Staatsrat Jean-Pierre Siggen schreibt über de Buman, er sei ein wenig dessen Jünger gewesen. Er habe viel von ihm, dem älteren und erfahreneren Politiker, profitiert. «Es war mein Glück, dass ich einen hochtalentierten Politiker getroffen habe, von dem ich viel lernen konnte, gegen den ich aber nie antreten musste.» Diese Konstellation habe eine Art Bruderschaft ermöglicht, die auf Respekt und Freundschaft beruhe.

Viele Politikerinnen und Politiker beschreiben de Buman als Mann der Mitte und der klaren Werte. Und Gilbert Casasus schreibt in seinem Vorwort: «Das Gute an Dominque de Buman ist, dass er stört.» Er sei hart, «nicht in seinem herzlichen Kontakt zu den Menschen, aber in seiner Fähigkeit, für seine Überzeugungen einzutreten». De Buman habe nicht nur Freunde, da er wisse, was Freundschaft bedeute. Er suche Freundschaft nicht nur in seinem eigenen politischen Lager, «wissend, dass dieses nicht immer gerecht ihm gegenüber war». Seine politischen Gegner wiederum stimmten ihm zwar vielleicht in der Sache nicht zu, anerkennten aber seine Qualitäten: seine Verankerung im Glauben, seine Offenheit und sein Eintreten für eine offene und vielfältige Schweiz.

«Dominique de Buman, un Suisse.» Editions Slatkine, 2019. Treffen mit Dominique de Buman und Gilbert Casasus: Do., 28. März, 17.30h, Buchhandlung Albert-le-Grand, Freiburg.

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