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Ein Duell unter Freunden

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Die Freiburger Jérémie Jaunin, Paul Gravet, Dusan Mladjan und der verletzte Florian Steinmann haben allesamt eine Genfer Vergangenheit, Gleiches gilt umgekehrt für Roberto Kovac, Marko Mladjan, Arnaud Cotture und Jonathan Kazadi. Man kennt und schätzt sich – und mag diese spezielle Würze, die die freundschaftlichen Bande der NLA-Finalserie verleihen. «Wir schreiben uns gegenseitig Nachrichten und ziehen uns auf, aber wenn das Spiel beginnt, dann kenne ich sie nicht mehr», meint Olympics Power Forward Natan Jurkovitz. «Wenn ich einem meiner Freunde bei Genf einen Schlag versetzen muss, dann werde ich das tun. Sie werden in der gleichen Situation ebenfalls nicht zögern und austeilen. Ist der Match einmal zu Ende, sind wir wieder Kollegen, davor zählt aber nur der Sieg.»

Maximales Selbstvertrauen

Für Jurkovitz nahm die Rivalität mit dem Engagement seines guten Freundes Kazadi in Genf unmittelbar vor Beginn der Finalserie noch einmal zu. «Er hat mir natürlich gleich gesagt, dass sie die Serie gewinnen werden. Nun, das erste Spiel vom Samstag (Red.: 83:72-Sieg für Olympic) ging schon mal an uns», lacht der 24-Jährige «Ganz grundsätzlich macht es aber grosse Freude, gegen ‹Jo› zu spielen – und zu gewinnen. Für mich ist er der beste Schweizer Spieler ausserhalb der NBA.» Zudem habe der kurzfristige Transfer von Kazadi Olympic zusätzlich gepusht. «Dass Genf noch Kazadi und zusätzlich den Russen Popow geholt hat, zeigt, dass es unter Druck steht. Das ist ein weiterer psychologischer Vorteil für uns.»

Überhaupt dürfen die Freiburger heute Abend (19.30 Uhr, St. Leonhard) mit breiter Brust ins Spiel 2 der Best-of-5-Serie gehen. Die letzten drei Partien gegen die Genfer – das letzte Spiel der Regular Season, in dem es um den Qualifikationssieg ging, den Final im Schweizer Cup und den ersten Playoff-Final – konnten die Freiburger alle für sich entscheiden. «Klar, wir haben maximales Selbstvertrauen. Dennoch müssen wir auf der Hut sein und dürfen nicht übermütig werden. Genf bleibt eine exzellente Equipe», erklärt Jurkovitz. Trainer Petar Aleksic sorge dafür, dass die Konzentration nicht nachlasse. «Und wir sind alle intelligent genug, um die Konzentration hochzuhalten. Wir bleiben seriös und wollen am Mittwoch den zweiten Sieg holen.»

Derksen als Plus

Jurkovitz unterstreicht diese Einstellung, indem er sich gestern Mittag mit Tim Derksen in der Halle einfand, um ein paar Körbe zu werfen. Das Teamtraining stand erst am Abend auf dem Programm. «Heute sind Tim und ich hier, am Montag waren es andere. Jeder hat seine ganz eigene Art und Weise, sich auf die Spiele vorzubereiten.» Er selber halte es so, dass er jeweils am Vortag von Ernstkämpfen eine zusätzliche Einheit absolviere. «Ich will der bestmögliche Basketballspieler werden. Darum bin ich hier, um ein paar Bälle zu werfen und an den Bewegungsabläufen zu arbeiten. Das normale Training reicht manchmal nicht aus, um Fortschritte zu erzielen.»

Der Amerikaner Derksen habe die gleiche Denkweise, sagt Jurkovitz. Im Verlauf der Saison zu den Freiburgern gestossen, hat sich der polyvalente Flügelspieler als echte Verstärkung erwiesen. Jurkovitz ist denn auch voll des Lobes für Derksen. «Tim ist ein hervorragender Spieler. Er ist ein harter Arbeiter und gibt immer 100  Prozent.» Das zeige sich nicht nur im Spiel. «Auch die Trainings sind viel intensiver geworden, seit er hier ist. Für die Mannschaft ist das ein echtes Plus.»

Derksen und Jurkovitz werden auch heute Abend im zweiten Finalspiel gegen Genf wieder gefordert sein. «Wie die letzten Aufeinandertreffen gezeigt haben, wissen wir, wie die Genfer zu schlagen sind», hält Jurkovitz fest. «Gewinnen wir unsere Heimspiele, werden wir Meister. Und mit einer 2:0-Führung im Rücken liesse es sich am Samstag auch ruhiger nach Genf reisen.»

«Dass Genf noch Kazadi und zusätzlich den Russen Popow geholt hat, zeigt, dass es unter Druck steht.»

Natan Jurkovitz

Olympic-Spieler

«Wenn ich einem meiner Freunde bei Genf einen Schlag versetzen muss, dann werde ich das tun.»

Natan Jurkovitz

Olympic-Spieler

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