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Ein Schuldspruch vor dem Urteil

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Auf Allerheiligen 2018 ein «gottloses», weil «jenseitsloses» Gespräch mit dem Theologen Othmar Keel. Und jetzt, kurz nach Weihnachten, ein Artikel über angebliche sexuelle Verfehlungen in der Freiburger Kirche. Da frage ich mich, was die FN zu den nächsten katholischen Feiertagen und Hochfesten publizieren. Hauptsache anti-katholisch? Haben die FN eine Verpflichtung, solche Artikel aus dem «Tages-Anzeiger» zu übernehmen? Da kann ich dieses Blatt ja direkt abonnieren und muss es nicht über den Umweg der FN mitlesen.

Erstaunlich: Der Ankläger wird mit Namensänderung geschützt, der Angeklagte und ein potenzieller Mittäter werden mit vollem Namen, Beruf und Funktion in der Kirche genannt. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen, da sind schon mindestens zwei Priester vorverurteilt. Wie reimt sich das mit der journalistischen FN-Ethik? Geht der Artikel nicht in Richtung Rufmord oder wie man es auch immer nennen will? Oder sind Sie wirklich der Ansicht und Überzeugung, die beiden Priester seien schuldig?

Ich habe den Eindruck, dass die FN sich selber und der Kirche mit diesem Artikel mehr geschadet haben als jetzt denkbar. Mit der Veröffentlichung haben mich die FN auf jeden Fall sehr schwer enttäuscht. Es bleibt die Hoffnung, im nächsten Jahr eine durchgehend korrekte Zeitung lesen zu können.

Hubert Foerster, Freiburg

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