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Ein Spiel zum Abhaken

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Einziger Lichtblick vor dem Spiel war, dass Mat­thieu Dousse seine Rückenprobleme aus dem Spiel gegen Forward hatte wegstecken können und aufs Eis zurückkehrte. Bei dieser einen positiven Meldung blieb es dann aber an diesem tristen Eishockeyabend. Gleich zu Beginn wurden die Gastgeber bereits in die eigene Zone zurückgedrängt, vorerst aber noch ohne Schaden. Und wie aus dem Nichts heraus konnte plötzlich Jonas Braichet auf und davon ziehen, brachte den Puck aber nicht am Thuner Schlussmann vorbei. Wie man solche Tore erzielt, zeigte in der 10. Minute Rossel, als er nach einem Gegenstoss das den Puck unter die Maschen jagte. Danach erlaubten sich die Düdinger zusätzlich noch einige Undiszipliniertheiten. Und die Berner Oberländer liessen sich nicht zweimal bitten: Beide Powerplays endeten bereits nach wenigen Sekunden mit einem Treffer. Unglaublich, was für Freiheiten die Thuner vor dem Düdinger Tor genossen. Insgesamt war das Skore nach dem ersten Drittel aber doch etwas zu hoch, gerade derart überlegen waren die Thuner nun auch wieder nicht.

Hüter Von Burg lässt hoffen

Man konnte gespannt sein, wie die Bulls wieder aus der Kabine herauskommen würden. Tatsächlich vermochten sie nun das Spiel etwas mehr zu gestalten. Erstmals überstand man eine eigene Strafe zu Beginn des Mitteldrittels auch ohne Gegentreffer – im Gegenteil: Luca Knutti konnte alleine auf Hüter Küenzi losziehen, war aber ebenfalls nicht erfolgreich. In der Folge glich sich das Geschehen aus – mit Chancen auf beiden Seiten. In dieser Phase konnte sich endlich auch Düdingens junger Keeper Christof Von Burg auszeichnen. Und mit dem Knallertreffer von Matthieu Dousse bei doppelter Überzahl unter die Latte kam bei den Düdingern endgültig wieder leise Hoffnung auf (50.).

Diese wurde allerdings im letzten Abschnitt schnell geknickt, denn mit einem kuriosen Treffer nach einem schnellen Gegenstoss stellte Neff bereits in der 42. Minute die Weichen endgültig auf Sieg. Symptomatisch für die wenig berauschende Darbietung der Bulls war die 50. Minute: Zuerst gelang erneut Dousse das 2:5. Trainer Thomas Zwahlen nahm danach ein Timeout, um seinem Team nochmals den notwendigen Schub zu verleihen. Und es kam sogar noch besser, weil gleich ein Thuner auf die Strafbank wanderte. Doch statt gleich nachzusetzen, kassierte man in Überzahl den sechsten Gegentreffer – ärgerlich! Was danach folgte, war ein Spielen und spielenlassen und noch je ein Tor auf beiden Seiten. Insgesamt eine triste Darbietung, die den Strich wieder gefährlich nahe kommen lässt.

Es stimmte zu viel nicht

Auch Bulls-Trainer Thomas Zwahlen wollte diese Niederlage nicht schönreden: «Heute hat bei uns nicht viel gestimmt. Hinten waren wir einfach derart fehleranfällig, dass kein besseres Resultat möglich war.» Die lange Verletztenliste verlangte also ihren Tribut, wobei Zwahlen das nicht alleine als Entschuldigung gelten liess: «Schliesslich haben wir so auch gegen Forward gewonnen. Nach Michel Zwahlens Ausfall wurde es aber natürlich ganz schwierig.» Er habe mit Umstellungen der Defensive etwas mehr Halt geben wollen, was auch gelungen sei. «Aber immer dann, wenn wir wieder etwas Hoffnung fassten, kassierten wir gleich wieder den Dämpfer mit einem Gegentreffer.»

Telegramm

Düdingen Bulls – Thun 3:7 (0:3; 1:0; 2:4)

Eisbahn Sense-See. 278 Zuschauer. SR: Schober (Wittwer, Zimmermann). Tore: 10. Rossel (Neff) 0:1; 15. Lüthi (Reymondin; Ausschluss Braichet) 0:2; 18. Lüthi (Bärtschi, Reymondin; Ausschluss Stettler) 0:3; 35. Dousse 1:3 (Ausschlüsse Lorenz, Bärtschi); 42. Neff (Boss, Rossel) 1:4; 48. Reymondin (Keller, Lüthi) 1:5; 50. Dousse (Maillard, Fontana) 2:5; 50. Brechbühl (Ausschluss Boss!) 2:6; 53. Knutti (Tschanz, Holzer) 3:6; 54. Reymondin (Bärtschi) 3:7. Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen die Bulls, 6-mal 2 Minuten gegen Thun.

HC Düdingen Bulls: Von Burg; Zwahlen, Spicher; Tschanz, Schmid; Bulliard, Kohler; Dousse, Fontana, Stettler; Bussard, Schlapbach, Braichet; Knutti, Holzer, Maillard; Chassot.

EHC Thun: Küenzi; Kaufmann, Bigler; Studerus, Weber; Keller, Schärmeli; Steiner; Lüthi, Reymondin, Bärtschi; Boss, Rossel, Neff; Tschudin, Gugelmann, Lorenz; Blaser, Brechbühl, Kübler.

Bemerkungen: Düdingen ohne die verletzten Perdrizat, Nussbaumer, Kessler, Roggo, Zaugg, Blanchard, Baeriswyl, Hayoz und Thom. Mitte zweites Drittel Ausfall von Zwahlen. 50. Timeout Düdingen.

Swiss Regio League. Resultate: Düdingen – Thun 3:7. Huttwil – Basel-Kleinhüningen 6:2. Bülach – Dübendorf 3:5. Sierre – Star Forward Lausanne-Morges 1:0. Valais Chablais – Seewen 6:3. Chur – Wiki-Münsingen 1:2. Rangliste: 1. Sierre 10/27 (35:22). 2. Huttwil 10/23 (39:28). 3. Dübendorf 10/19 (37:29). 4. Valais Chablais 10/18 (41:31). 5. Star Forward Lausanne-Morges 10/15 (28:29). 6. Basel-Kleinhüningen 10/15 (34:32). 7. Wiki-Münsingen 10/14 (30:34). 8. Thun 10/12 (37:39). 9. Düdingen 10/12 (23:31). 10. Bülach 10/11 (32:37). 11. Chur 10/8 (29:36). 12. Seewen 10/6 (26:43).

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