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Ein Spot soll für höhere Spenden sorgen

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Langsam rollt ein Junge einen kniehohen Einfränkler über die Lausannegasse in Freiburg. Weiter geht es vorbei am Rathaus Murten, über das Grandfey-Viadukt und vorbei am Schloss Greyerz bis ins Gantrischgebiet, wo eine Gruppe von Leuten den immer grösser gewordenen Franken in eine Maschine wirft. Dort sorgt der Franken dafür, dass in einer Schule das Licht angeht, ein Panzer zerstört wird, ein Brunnen Wasser gibt und Pflanzen spriessen.

Der originelle, knapp zweiminütige Spot ist das Werk der beiden Freiburger Regisseure Sam und Fred Guillaume. Gemacht haben sie ihn für den Verband Solidarisches Freiburg (Fribourg-Solidaire), der zum Ziel hat, Entwicklungsprojekte zu fördern. Wie der Verband, der im Jahr 2003 gegründet wurde, mitteilt, hat er gestern Abend den Spot «Pour ne pas perdre le Nord» offiziell lanciert.

Aktuell erhalte Fribourg-Solidaire etwa 49 Rappen pro Jahr und Kopf vom Kanton. «Unser Ziel ist es, diesen Beitrag auf einen Franken zu erhöhen», sagt Cécile Hétault von Solidarisches Freiburg. Dasselbe Ziel hat sich der Verband für die Gemeinden gesetzt. Einzelne Gemeinden leisteten bereits einen entsprechenden Beitrag, viele unterstützten Solidarisches Freiburg bisher aber gar nicht. Mit dem Spot versuche der Verband, einen neuen Zugang zu schaffen. «Wir wollen wegkommen vom Negativismus, den viele Hilfsorganisationen vermitteln.» So wolle Solidarisches Freiburg nicht mit Bildern von hungernden Kindern Mitleid erregen, sondern vielmehr dafür sensibilisieren, wie wichtig die internationale Solidarität sei und wie viele Projekte sich mit einem Beitrag von einem Franken pro Kopf realisieren liessen. Und verbessere sich die Lebensqualität der Leute im Süden, habe dies auch Auswirkungen auf den Migrationsstrom in den Norden.

Im vergangenen Jahr hat Solidarisches Freiburg 15 Projekte mit einer Summe von 223 000 Franken unterstützt. rb

Der Spot ist auf der Website von Solidarisches Freiburg zu sehen: www.fribourg-solidaire.ch

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