Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein umstrittener Penalty entschied

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Hinspiel im Herbst hatten die Sensler noch mit 2:1 gewonnen, diesmal verliess Ependes/Arconciel den Platz als glücklicher Sieger. Wie schon am letzten Wochenende in Estavayer-le-Lac wurde Giffers-Tentlingen einzig per Penalty bezwungen, wodurch man kurzfristig den Kontakt zur Spitze etwas verlor. Klar, der späte Gegentreffer war nicht nur unglücklich, sondern auch etwas streng gepfiffen. Aber der Heimklub hatte eigentlich zuvor genug Möglichkeiten gehabt, das Geschehen auf dem gut bespielbaren Terrain in eine andere Richtung zu lenken.

Giffers-Tentlingen mit der besseren ersten Halbzeit

Zur Pause stand es auf der Resultattafel noch torlos 0:0. Dieses Verdikt schmeichelte den Welschen insofern, als die Oberländer aufgrund ihrer Möglichkeiten und Spielvorteile eigentlich eine Führung verdient hätten. Schon nach ein paar Sekunden klatschte ein Schuss von Silvio Philipona vom Pfosten ins Feld zurück, und nach 23 Minuten verpasste Sami Kryeziu nach einem Schnitzer von Goalie David Rappin das leere Tor nur um Haaresbreite. Auch optisch besass Giffers-Tentlingen klar mehr Spielanteile und liess lange Zeit kaum Chancen vor seinem Tor zu. Erst in der letzten Viertelstunde vor dem Tee kam der Gast besser ins Spiel und schuf sich auch noch zwei Möglichkeiten: Zuerst schob Goalgetter Rémy Wohlhauser aus wenigen Metern das Leder am verlassenen Tor vorbei, ehe Grégoire Andrey bei einem Gewühl vor Keeper Michael Aeberhard am schnellsten reagierte, aber ebenfalls nur die Torumrandung traf. Genug Möglichkeiten, um in Führung zu gehen, hatten so gesehen beide Mannschaften, die sich durch grosse Fairness auszeichneten.

Ependes nützt körperliche Vorteile aus

Nach der Pause konnte der spätere Sieger laut Trainer Nick Calvetti seine physischen Vorteile besser in die Waagschale werfen, und so glich sich das Geschehen ziemlich aus. «Wir hätte eigentlich versuchen müssen, den Ball gegen die langen Spieler flach zu halten, aber leider ist uns dies nicht immer gelungen», bilanzierte der leicht enttäuschte Chef der Oberländer. Am Ende kam dann auch noch eine Prise Pech beim einzigen Tor hinzu: Aeberhard konnte den ersten Schuss von Andrey abwehren, gegen den Nachschuss des Schützen gab es dann aber auch für den Sensler Schlussmann nichts zu halten. Für Nick Calvetti und seine unglücklich kämpfende Mannschaft geht es nun darum, möglichst schnell auf die Siegesstrasse zurückzukehren, während Ependes-Arconciel mit diesem Erfolg wohl endgültig den Ligaerhalt gesichert hat. Aus neutraler Sicht hätte dieses gute Spiel eigentlich keinen Verlierer verdient, mit diesen Lorbeeren können sich die bis am Ende kämpferischen, aber wenig effizienten Deutschfreiburger in der Endabrechnung aber nichts kaufen.

Giffers-Tentlingen – Ependes/Arconciel 0:1 (0:0)

Vorderried.–123 Zuschauer.–SR: Pedro Miguel Vieira.Tor:89. Andrey (Foulpenalty) 0:1.

FC Giffers-Tentlingen:Aeberhard; Hayoz, Cotting, Scheuber, Marro; David Lüdi (62. Thomas Schulthess), Fasel, Philipona, Messerli; Sami Kreziu (75. Brügger), Nicolas Lüdi (67. Berset).

FC Ependes/Arconciel:Rapin; Mory, Reinhard, Baudois, Marthe (46. Folly); Pochon; Brodard, Almeida (55. Guillet), Roulin, Andrey (90. Petronilho); Wohlhauser.

 

Mehr zum Thema