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Ein Unihockey-Turnier feiert Jubiläum

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Sommerzeit ist Grümpelturnierzeit – kaum ein laues Sommerwochenende, an dem nicht in irgendeiner Freiburger Gemeinde der Ball rollt. «Wieso den gemütlichen Dorfturnier-Stunden aber nur im Sommer frönen?», dachten sich im Dezember 1992 die Mitglieder des Turnvereins St. Antoni und riefen den Weihnachtscup ins Leben. Dass sie mit der Gründung des Unihockey-Plauschturniers einen guten Riecher bewiesen haben, zeigt sich in der langen Geschichte des geselligen Sportanlasses: Er findet dieses Wochenende bereits zum 25. Mal statt.

Populäres Unihockey

Mit der Organisation und Durchführung des dreitägigen Plauschsport-Events sind seit der Fusion des Turnvereins mit dem Unihockeyverein aus dem benachbarten Alterswil die Mitglieder des Unihockeyclubs Alterswil-St. Antoni (UHC Asta) betraut. Für Vereinspräsident Damian Schafer ist es die fünfte Ausgabe als Vorsitzender des 19-köpfigen Organisationskomitees. Mit dem Weihnachtscup-Fieber angesteckt habe er sich aber schon viel früher, wie der 27-jährige Alterswiler erklärt: «Ich habe 2001 meinen ersten Weihnachtscup als Besucher erlebt. Seither habe ich an jeder Ausgabe teilgenommen.»

Damian Schafer nennt mehrere Faktoren, die zum Erfolg des Anlasses beigetragen haben. «Sicherlich spielt das Datum eine grosse Rolle. Es gibt im Winter nur wenige Angebote dieser Art. Somit verfügt der Weihnachtscup über weniger Konkurrenz als ein Turnier im Sommer.» Ausserdem sei es gelungen, den in den vergangenen Jahren stark gewachsenen Anlass als bodenständiges Dorffest beizubehalten: «Es ist ein Fest, an dem sich viele kennen. Niemand bezahlt Eintritt, und die Preise für die Verpflegung sind sehr fair.»

Ein weiterer Grund, der dazu beigetragen haben könnte, dass sich der Weihnachtscup über zwei Jahrzehnte gehalten hat, sieht Damian Schafer in der Popularität des Unihockeys: «Es ist eine Sportart, die häufig an Schulen praktiziert wird und mit der viele Personen bereits in der einen oder anderen Form in Berührung gekommen sind. Hinzu kommt, dass sich im Unihockey auch bei Anfängern sehr schnell Erfolgserlebnisse einstellen.» Weil es neben gewöhnlicher Sportbekleidung nur noch einen Unihockeystock brauche, um sofort am Hockey-Plausch teilnehmen zu können, sei die Schwelle für eine Teilnahme tief.

Tradition und Neuerungen

Das spiegelt sich auch im breiten Teilnehmerfeld wieder: Von Freitag bis Sonntag stehen rund 600 Unihockeyspielerinnen und Unihockeyspieler in fast 100 Plauschmannschaften in der Turnhalle von St. Antoni im Einsatz (siehe Kasten). Um den Anlass für die Besucher weiterhin attraktiv zu gestalten, werde das OK weiterhin auf eine Mischung aus Tradition und Neuerung setzen, wie Damian Schafer erklärt: «Dorffeste und die mit ihnen verbundene Tradition haben in unserer Region einen hohen Stellenwert. Dieses Gefühl darf nicht verloren gehen.» Gleichzeitig sei es aber wichtig, Neuerungen zuzulassen. Ob eine neue Kategorie im Spielbetrieb oder neue Getränke in der Bar: «Dass der Cup am Jahresende stattfindet, erlaubt es uns, im Sommer an anderen Anlässen selbst zu erfahren, was im Moment besonders gefragt ist.»

Für Damian Schafer ist die diesjährige Cupausgabe die letzte als OK-Präsident. Er sei sich aber sicher, dass der Weihnachtscup irgendwann sein 50-jähriges Bestehen werde feiern können: «Wenn sich das OK, die Clubmitglieder und die freiwilligen Helfer weiterhin mit so viel Herzblut und Engagement an die Arbeit machen, kann nicht viel schiefgehen.»

Zahlen und Fakten

Drei Tage, 100 Teams, 600 Unihockeyspieler

Fast 100 Teams haben sich für die diesjährige 25. Ausgabe des Weihnachtscups in St. Antoni angemeldet. In neun Kategorien werden so vom 16. bis zum 18. Dezember rund 600 Unihockeyspielerinnen und Unihockeyspieler während insgesamt 1980 Spielminuten für Spektakel auf dem Feld sorgen. Zu lustigen Momenten dürfte es in den Begegnungen in der Kategorie Classic kommen, in der die Mannschaften mit alter Unihockeyausrüstung und nach alten Regeln gegeneinander antreten. An den drei Cuptagen stehen total rund 150 Helfer und ein 19-köpfiges Organisationskomitee im Einsatz; insgesamt werden über 1500 Arbeitsstunden geleistet. Dabei sind die Mitglieder des Unihockeyclubs Alterswil-St. Antoni sowie zahlreiche freiwillige Helfer unter anderem für die Zubereitung von 5500 Chicken-Nuggets, 240 Kilogramm Pommes frites und 200 Steaks oder für den Verkauf von 4200 Liter Getränken verantwortlich. Dabei setzt sich der UHC Asta besonders im Bereich Suchtprävention und Jugendschutz ein: In einem vom Verein Reper im deutschsprachigen Teil des Kantons Freiburg durchgeführten Pilotprojekt zur Gesundheitsförderung und Prävention soll der Weihnachtscup eine Vorreiterrolle übernehmen. Der Gewinn des Anlasses geht in die Vereinskasse des UHC Asta, der derzeit rund 100 Aktivmitglieder zählt, wovon rund die Hälfte Junioren im Alter zwischen sechs und sechzehn Jahren sind.

mz

Weitere Infos: www.uhcasta.ch/wcup2016

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