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Ein Verzicht, der Körper und Geist beflügelt

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Ein Verzicht, der Körper und Geist beflügelt

Körpertherapeutin Elisabeth Erb über Fasten, Essen und Geniessen

Was heisst fasten? Wer darf und wer solls lieber lassen? Von ihren Erfahrungen berichtet die Körpertherapeutin Elisabeth Erb. Seit vielen Jahren leitet sie in Freiburg Fastenkurse.

Autor: Mit ELISABETH ERB sprach IRMGARD LEHMANN

Sie begleiten seit Jahren Fastende und fasten selber mit – zwei, drei Mal im Jahr. Warum fasten Sie?

Für mich ist es ein Zurückbesinnen auf das Einfache. Der Verzicht hat etwas Befreiendes. Denn die bessere Sauerstoffversorgung des Gehirns steigert die Endorphinausschüttung, was gute Laune macht und die Lebensfreude steigert.Mit Fasten wird einem aber auch bewusst, dass Nahrung ein Mittel zum Leben ist. Wie sehr uns dieses Bewusstsein abhanden gekommen ist, zeigt ein Blick in die Restaurants. Unzählige Personen, die essen beziehungsweise Nahrung reinstopfen und dabei Zeitung lesen.Durch das regelmässige Fasten habe ich mir auch ein anderes Essverhalten angewöhnt. Ich esse beispielsweise weniger Süsses als früher und geniesse auch bewusster.

An den Fastenkursen im «Centre Ste-Ursule» in Freiburg ziehen Sie den spirituellen Aspekt mit ein. Warum?

Da Fasten zur Gewichtsreduktion zuwenig motiviert, begleiten wir die Teilnehmenden auch spirituell.Erwin Ingold bietet Meditation und Visualisationen (Bilderreisen) an. An den fünf Abenden, wo wir uns treffen, werden auch Körperübungen gemacht. Wie etwa Schultern massieren, Fuss- und Handmassage.Auf die fünf effektiven Fastentage haben sich die Teilnehmenden vorbereitet mit vier vorausgehenden Abbautagen: am ersten Tag kein Fleisch, am zweiten Tag keine Milchprodukte, am dritten kein Getreide, am vierten nur noch Gemüse, Salat und Früchte. An den eigentlichen Fasttagen trinken wir nun Tee, Mineralwasser, Frucht-und Gemüsesäfte. Auf diese Tage folgen wiederum fünf Aufbautage.Wir fasten also nach der Buchinger-methode. Die Gewichtsreduktion während einer 8-tägigen Fastenkur beträgt rund 3 bis 4 Kilogramm.

Menschen, die Mühe haben, nebst der Berufsarbeit zu fasten, können teilfasten.

Auch für Menschen, die gesundheitliche Probleme haben, kann dies eine Möglichkeit sein. Da wird am Morgen eine so genannte Leberreinigung durchgeführt mit Olivenöl, Knoblauch, Fruchtsaft und Tee. Mittags und abends isst man nur Gemüse, Früchte und Salat.Doch darf man nicht etwa meinen, dies sei einfacher als ein totales Fasten. Da der Darm nicht vollständig leer ist, melden sich leichte Hungergefühle oder Gelüste.

Doch Fasten ist für den Körper immer ein Stress.

Vorübergehend ist das so. Ich bin in den über 35 Fastenkursen, die ich geleitet habe, allerdings nie auf ernste Probleme gestossen. Die meisten Teilnehmenden haben es gut geschafft und gaben positive Rückmeldungen. Gelenkschmerzen seien zurückgegangen, der Schlaf sei besser geworden.

Es gibt aber auch Leute, die an zwei, drei Tagen nur Saft trinken.

Vom Reinigungseffekt her macht dies weniger Sinn. Aber mit dem Stopp wird man sich der Nahrungsaufnahme vielleicht wieder bewusst.

Diesen Herbst haben Sie erstmals auf der Alp Buufal im Simmental Fastenkurse durchgeführt. Eine neue Art – warum?

Mehrmals haben mir Leute gesagt, sie würden gerne fasten, aber weg vom Alltag. Mit der Alp Buufal haben wir nun einen Ort gefunden.Das einfache Leben in Abgeschiedenheit, das urspüngliche ohne Strom, aber mit Kerze und Feuerstelle, war auch das Richtige, um vom «Unterland» möglichst schnell Abstand zu gewinnen.Elisabeth Erb, Krankenschwester und Körpertherapeutin, aus Düdingen arbeitet mit verschiedenen Methoden wie etwa mit Polarity, Craniosacral, Traumtherapie.Der nächste Kurs «Fasten im Alltag» findet in Freiburg vom 19. bis 23. März statt. Fastenwoche auf der Alp Buufal: 13. bis 19. Mai und 30. September bis 6. Oktober 2007. Tel. 079 509 58 26; Infos: www.centre-richemond.ch

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