Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Einbahnverkehr am Bahnhof ist die richtige Lösung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Einbahnverkehr am Bahnhof ist die richtige Lösung

Seit ihrer Einführung ist die Einbahnstrasse am Bahnhof in aller Munde. Von der einfachen Verkehrsregelung am Ende eines zu langen Bewilligungsverfahrens wandelte sie sich zum öffentlichen Ärgernis, schuld an allen Übeln, um sich zu guter Letzt in Form einer Initiative als Streitthema zu den nächsten Wahlen einzuladen. Das Drehbuch wirkt etwas aufgewärmt, ausser dass 2006 das Gastspielhaus die Hauptrolle spielte. Was lässt sich anderes daraus schliessen, als dass einige immer noch glauben, im Rückschritt käme man am besten vorwärts.

In der Tat, für sich alleine betrachtet, ist es einfach, diese Einbahnstrasse zu kritisieren. Im weiteren Kontext aber ist sie ein Teil der einzig möglichen Antwort auf den stetig wachsenden Privatverkehr, die lautet: weniger Durchgangsverkehr, bessere öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad- und Fussgängerwege, freier Zugang für alle. Die ersten Massnahmen liegen schon einige Zeit zurück und stiessen auch damals bei weitem nicht nur auf Zustimmung. Aber wer möchte heute schon ernsthaft auf die Fussgängerzonen verzichten? Weitere Massnahmen werden folgen, und sie müssen bei jeder Gelegenheit ergriffen werden, denn zuwarten heisst verlieren.

Die Poyabrücke ist nun endlich im Bau, über das Viadukt von Matran wird erst gesprochen. Beide sind aber für eine funktionierende Umfahrung absolut notwendig. Für die Parkiermöglichkeiten, den Berufs- und Zulieferverkehr müssen pragmatische Lösungen gefunden werden, welche die wirtschaftliche Attraktivität der Stadt erhalten. Und schliesslich brauchen die wiedergefundenen Stadträume eine attraktive Gestaltung, durch die sie wieder ins soziale und wirtschaftliche Leben unserer Stadt eingebunden werden. Dabei soll die Stadt in allen Belangen ein Ort hoher Dichte bleiben, eine Stadt, die lebt, eine Stadt, die man liebt.

Autor: Stanislas Rück, Generalrat, Freiburg

Mehr zum Thema