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«Eine Chance, die man nicht jeden Tag hat»

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Autor: Imelda Ruffieux

Freiburg Zwei musikalische Höhepunkte bietet das Verbandsfest des Cäcilienverbandes Deutschfreiburg: Morgen Samstag singen die Chöre dem Publikum und Experten im Viertelstundentakt Lieder vor (FN vom 12. Juni) und am Sonntag führen sie in den Kirchen Giffers und Plaffeien zwei Messen auf. Die Chöre konnten wählen, ob sie lieber eine deutschsprachige oder eine lateinische Messe singen möchten. Am Ende entschieden sich sieben Chöre mit rund 300 Sängerinnen und Sängern, in der Kirche Giffers die Kleine Deutsche Festmesse «Gib uns den Frieden» mitzugestalten. Weitere 400 Chormitglieder aus elf Chören singen parallel dazu am Sonntag in Plaffeien die «Messa alla settecento».

Anders als beim letzten Mal

Beim Cäcilienverbandsfest vor fünf Jahren führten die Chöre eine speziell dafür in Auftrag gegebene Komposition auf. «Das Werk von Benedikt Hayoz war für die Chöre ein einmaliges Erlebnis und eine grosse Herausforderung», sagt David Augustin Sansonnens, Dirigent das Gesamtchors in Plaffeien. Der Vorstand des Verbands habe entschieden, dieses Mal die Basis nach ihren Wünschen zu fragen. In Absprache mit den Dirigenten sind am Ende zwei Werke zur Auswahl geblieben.

Traditionelle Messe

«In Plaffeien wird eine zeitgenössische Komposition aufgeführt – ein Musterbeispiel einer traditionellen Messe», erklärt Sansonnens. Die «Messa alla settecento» von Wolfram Menschick (1937-2010) sei für die Stimmen nicht schwer zu interpretieren. «Der Komponist hat den Weg der Einfachheit gewählt. Das Werk enthält nichts Unerwartetes», sagt der Dirigent des Cäcilienchors Düdingen. «Jeder Chor kann die Messe in seiner Pfarrei singen, sei es mit 20 oder mit 70 Sängerinnen und Sängern.» Sie hätten auch viel Freude an den Stücken. So sei gewährt, dass das Werk auch nach dem Fest weiterhin gesungen wird.

Er freue sich sehr auf den Auftritt mit dem grossen Chor. «Das ist eine Chance, die man nicht jeden Tag hat.» Nur einmal haben die beiden Dirigenten alle Sänger für eine Gesamtprobe versammelt. «Es macht eigentlich keinen Unterschied, ob ich 20 oder 400 Sänger dirigiere», sagt Sansonnens. Die Schwierigkeit bestehe eher darin, ein harmonisches Zusammenspiel zwischen den Chorstimmen, der Orgel und den Instrumentalisten zu erreichen. Ähnlich sieht es auch Hubert Reidy. Er dirigiert normalerweise den Cäcilienchor Tafers und wird am Sonntagmorgen in der Pfarrkirche Giffers mit 300 Sängerinnen und Sänger aus sieben Chören die Kleine Deutsche Festmesse «Gib uns den Frieden» von Paul Huber interpretieren. Für Reidy ist die Leitung eines Grosschors keine Premiere: Schon am Cäcilienverbandsfest 1992 in Tafers hat er eine Bruckner-Messe dirigiert. «Damals bin ich vorher zu jedem Chor gegangen, um mit ihm das Werk durchzugehen.»

Dieses Mal haben die Chöre die Noten vor einem Jahr erhalten, um das Werk dann alleine einzustudieren. «Ich war positiv überrascht, wie gut die Chöre vorbereitet waren», sagt Hubert Reidy über die einzige Gesamtprobe. «Die Sängerinnen und Sänger haben konzentriert und intensiv gearbeitet.» Kleinere Probleme bei den Tempi und beim Zusammenspiel zwischen Chor, Orgel und Bläsern konnten rasch behoben werden.

Paul Huber (1918-2001) sei in der Schweiz vor allem in Blasmusikkreisen bekannt, da er neben den liturgischen Werken auch viele Blasmusikstücke komponiert habe, sagt Hubert Reidy zum Werk. «Es ist eine gemässigt moderne Messe.» Sie sei eine interessante Herausforderung. «Sie hat viele Kontraste und Tempowechsel.»

Cäcilienverbandsfest: Sa., 16. Juni: Chortreffen Kirche Plaffeien, ab 8.45 Uhr; So., 17. Juni: Kirche Plaffeien um 9.30 Uhr; Kirche Giffers um 10 Uhr.

Hubert Reidy (l.) und David Augustin Sansonnens.Bilder ce/zvg

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