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Eine Frau präsidiert die Mitte links – CSP

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Nach dem Rücktritt von Co-Präsident Philippe Wandeler hatte der Vorstand der Mitte links – CSP für die Generalversammlung vom Mittwoch eigentlich keine Präsidentenwahl vorgesehen. «Ich bin ja schon Co-Präsidentin», antwortete Sophie Tritten auf die Frage von Robert Sturny, ob denn keine Präsidentenwahl vorgesehen sei. Sturny beharrte aber darauf, dass Tritten formell zur Präsidentin gewählt werde.

Er konnte auch die übrigen rund 30 Anwesenden davon überzeugen. Und so wurde sie mit Applaus zur neuen Parteipräsidentin gewählt. Tritten schloss aber nicht aus, dass es in Zukunft wieder zu einem Co-Präsidium kommen könnte, damit auch die Sensler und andere Deutschsprachige wieder im Präsidium vertreten wären. Wie sie gegenüber den FN sagte, werde die Suche nach einer Person für ein Co-Präsidium wohl schwierig. Sie sieht deshalb vorderhand eher den Weg, dass die Partei das Präsidium mit Vizepräsidenten verstärke und so eine Art Stab bilde.

Wandeler gewürdigt

Die Versammlung würdigte auch den zurückgetretenen Philippe Wandeler, der die Partei während 15 Jahren präsidiert oder co-präsidiert hatte (FN vom 15. Januar). Grossrat Benoît Rey hob seine Verdienste hervor und schilderte ihn als Politiker, der stets motiviert und immer da war, Durchsetzungsvermögen besass und ausgezeichnet debattieren konnte. «Er wusste die Leute zu überzeugen und war dank seiner Zweisprachigkeit ein Brückenbauer zwischen den Sensler und welschsprachigen Sektionen», betonte er.

Nebst Wandeler traten auch Grossrätin Bernadette Mäder-Brülhart sowie Rolf Studer aus dem Kantonalvorstand zurück. Neu wurde Emmanuel Bichet aus St. Aubin in den Vorstand gewählt.

Neue Zuversicht

Die Mitte links – CSP Freiburg blickt zuversichtlich in die Zukunft: Dies kam an der Delegiertenversammlung zum Ausdruck. Zuversicht, weil die Partei an den eidgenössischen Wahlen 2019 ihren Wähleranteil gegenüber 2015 von 1,82 auf 3,55 Prozent steigern konnte, wie dies der politische Sekretär Diego Frieden aufzeigte. Er und auch der bisherige Präsident Philippe Wandeler freuten sich, dass die Partei dazu beigetragen hat, der linken Allianz wieder zu drei Sitzen im Nationalrat zu verhelfen. «Schade, dass nicht wir den dritten Sitz erhalten haben», fügte Wandeler bei.

Die neue Präsidentin Sophie Tritten war sich bewusst, dass sich die Partei auf die kommenden Gemeinde- und Grossratswahlen 2021 rüsten muss.

Präsenz markieren

«Wir müssen uns zeigen, Präsenz markieren mit Aktionen in den Bezirken, das Gespräch suchen», hielt sie fest.

Ein Manko bei den nationalen Wahlen vermutete Rolf Studer beim Engagement der Kandidaten und erinnerte dabei an jenes von Johanna Gapany, dem «Mädchen aus Bulle», das in den Ständerat gewählt worden ist.

Aber auch die Aussagekraft der Wahlplakate müsse überprüft werden, regte Silvio Serena an. Die nationalen Wahlen kosteten die Partei laut Kassier Nicolas Haymoz fast 30 000 Franken, wobei noch eine Subvention des Kantons von 5300 Franken erwartet wird.

Abstimmung

Dreimal Ja für die Abstimmungen vom 9. Februar

Alle drei Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar bejahten die Mitglieder der Mitte links – CSP klar. Gar einstimmig wurde die Ja-Parole für ein Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung gefasst. Alexandre Korkia von der BDP und dem Pro-Komitee hatte der Versammlung die Vorlage präsentiert. Parteisekretär Diego Frieden vermochte die grosse Mehrheit der Versammlung davon zu überzeugen, dass die Schweiz «mehr bezahlbare Wohnungen» braucht.

So solle erreicht werden, dass auch die unteren Einkommensschichten nicht mehr als 25 Prozent ihres Gehalts für die Miete aufbringen müssen. Eine Ja-Parole fasste die Partei ebenfalls zum Zusammenschluss der Gemeinden Murten und Clavaleyres.

 

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