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Eine Schulreise über die Sprachgrenze

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«Eigentlich ist es erstaunlich, dass wir nicht früher auf diese pfiffige Idee gekommen sind», sagt Benedikt Würth, Präsident der ch-Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit. Zusammen mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) lancierte seine Stiftung gestern offiziell das neue Projekt SchulreisePlus (siehe Kasten).

«Die Idee des Projektes ist eigentlich ganz einfach», so Würth: SchulreisePlus richtet sich an Lehrpersonen und deren Schulklassen und baut auf das altbewährte Konzept der Schulreise auf. Dieses wird dabei durch einen Klassenaustausch erweitert. Die teilnehmenden Klassen treffen sich jeweils in ihren Heimatstädten oder Heimatregionen und stellen diese der Partnerklasse vor. Dabei treten die Schüler mit Gleichaltrigen aus anderen Landesteilen in Kontakt und verbessern ihre Fremdsprachenkenntnisse. «Wir wollen der Generation easyJet zeigen, dass auch eine kurze Bahnfahrt genügt, um andere Kulturen und Sprachen kennenzulernen», so Würth.

Bahn als fester Bestandteil

«Eine Bahnfahrt gehört genauso zur Schulreise wie die Minipics oder der Eistee», begründet René Kramer, Geschäftsführer von RailAway die Zusammenarbeit der SBB mit der ch-Stiftung. Auch Roger de Weck, Generaldirektor der SRG, zeigt sich begeistert: «Wir unterstützen SchulreisePlus, weil es dazu beiträgt, die verschiedenen Landesteile zusammenzubringen und weil es den Jugendlichen zeigt, dass die Schweiz deutlich vielfältiger ist, als sie denken.»

Nach der Vorstellung des Projektes kamen gestern dann auch die ersten zwei Klassen zusammen. Mit einem Extrazug fuhr eine französischsprachige neunte Klasse der OS Belluard in Freiburg nach Bern, um dort ihre Partnerklasse aus dem bernischen Kehrsatz zu treffen. «Ich freue mich, diese zweisprachige Schulreise zu erleben. Ich sehe dieses Projekt als eine perfekte Gelegenheit für die Schüler, um ihre Deutschkenntnisse in einem authentischen Kontext zu verwenden», sagt Klassenlehrerin Aude Allemann. Auch ihre Schüler zeigten sich begeistert: «Das Projekt ist eine coole Idee. Ich freue mich, die Stadt Bern etwas besser kennenzulernen und Kontakte mit Gleichaltrigen zu knüpfen», sagt der Schüler Selahattin Capartas. Sein Klassenkamerad Adrien Schröder mag das Projekt auch aus einem anderen Grund: «Schulreisen sind toll, weil wir an diesem Tag nicht die Schulbank drücken müssen und stattdessen zusammen etwas erleben können.»

Zum Projekt

Schulreisen in andere Sprachregionen

Das Projekt «SchulreisePlus» wurde von der ch-Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit ins Leben gerufen. Die Stiftung arbeitet bei der Umsetzung des Projekts eng mit ihren Partnern, den SBB und der SRG, zusammen. Das Projekt richtet sich an Lehrer und deren Schulklassen der fünften bis achten Klasse (siebte bis zehnte Klasse HarmoS) aus der ganzen Schweiz und ermöglicht ihnen einen Austausch mit Gleichaltrigen aus anderen Schweizer Landesteilen im Rahmen einer eintägigen Schulreise. Dabei steht der sprachliche und kulturelle Austausch im Vordergrund. Eine Klasse fungiert jeweils als Gastgeber.lr

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