Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Eine weitsichtige Planung ist für die Wasserversorgung unerlässlich»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

«Man darf nie aus einer Notsituation heraus Wasser suchen», erklärt Jakob Schmutz, bereits seit 29 Jahren Präsident der Wasserversorgung. Deshalb sei man in Bösingen ständig auf der Suche nach neuen Trinkwasservorkommen und habe immer stille Reserven bereit. «Eine weitsichtige Planung ist für uns unerlässlich», betont er.

Jakob Schmutz hat mit der Wasserversorgung auch schwierige Jahre erlebt, zum Beispiel die grosse Trockenheit 1976. Nach diesem Trockenjahr hat die Wasserversorgung mit den Gemeinden Schmitten und Heitenried Lieferverträge abgeschlossen. «Zwei Drittel des Wassers beziehen wir gegenwärtig vom Sodbach, einen Drittel aus unseren Quellen», sagt der 67-Jährige.

Zwei Millionen investieren

Auf 650 Anschlüsse verteilt bedient die Wasserversorgung Bösingen heute zirka 2800 Personen. Das Leitungsnetz umfasst 46,5 Kilometer und wird parallel zur Anpassung der Ortsplanung erweitert. So ist gemäss Jakob Schmutz mit der neuen Ortsplanung von Bösingen im Finanzplan auch die Erweiterung des Reservoirs in Fendringen für 1,5 bis zwei Millionen Franken vorgesehen.

Das Leitungsnetz wurde in den vergangenen zehn Jahren zum Teil erneuert. «220 Meter Trinkwasserleitung auf einer Hauptstrasse zu erneuern kostet 220 000 Franken», hält er fest.

Das Wasser ist hart, aber gut

Seit der Bösinger 1974 der Wasserversorgung beigetreten ist, sei in der eigenen Quelle im Gertholz noch nie ein bakteriologisches Problem aufgetreten. Das Wasser werde deshalb auch nicht behandelt. «Unsere Wasserqualität ist gut, jedoch wie im ganzen Sensebezirk ziemlich hart», erklärt Schmutz. Die Quellfassung im Gertholz soll nun erweitert werden. Wenn das Resultat der Wassersuche positiv ist, gebe es eine ganze Reihe von Investitionen zu tätigen. Diese schätzt er auf eine halbe Million Franken. Für die Wasserversorgung Bösingen liegt dies im möglichen Rahmen. «Wir sind praktisch schuldenfrei und bereit für die nötigen Investitionen. Finanzielle Überschüsse fliessen automatisch wieder in die Wasserversorgung. Wie beim Wasser bleibt bei uns alles im gleichen Kreislauf», erläutert Jakob Schmutz.

Rücktritt steht bevor

Weil er als Kind schlechte Erfahrungen mit verschmutztem Wasser gemacht hat, ist Jakob Schmutz der Wasserversorgung Bösingen AG beigetreten. Im Jahr 2009, seinem 30. Jahr als Präsident, wird er zurücktreten. Deshalb ist er momentan daran, seine Nachfolge zu regeln. «In eine Wasserversorgung gehören nur Leute, die Interesse am Wasser haben. Das Verwalten allein reicht nicht aus, man muss auch viel Herzblut hineinstecken.»

Dorfplatz, Bösingen, Sa., 26. April, 11.15 Uhr, Apéro für die Bevölkerung.

Mehr zum Thema