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Einladung zu Tee und Musik

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Untertitel: Kulinarische und musikalische Leckerbissen serviert von Murten Classics

Autor: Von CORINNE AEBERHARD

«Offen für Neues» oder «Afternoon Tea» heisst das Teilprogramm von Murten Classics, welches dieses Jahr erstmals angeboten wird. Am vergangen Samstag lud Kaspar Zehnder, Künstlerischer Leiter von Murten Classics, zum zweiten Mal zur nachmittäglichen Teestunde ins Kulturhaus Beaulieu ein.

Bei Tee und englischen Shortbread (Tee-Gebäck) liessen sich interessierte Konzertbesucher nachmittags um vier auf der zusammengewürfelten Stuhllandschaft in der Cafeteria des Kulturhauses nieder und hörten der Konzerteinführung von Kaspar Zehnder zu, der die «Ladies and Gentlemen» begrüsste.

Irritation in England

Auf dem Programm stand am Samstag «Façade», ein Satz von 40 Gedichten. Geschrieben wurden sie von Edith Sitwell. Die Musik dazu stammt von William Walton.

Die erste Aufführung hat in den 1920er Jahren im Heim der Sitwells stattgefunden und sie habe gemäss Zehnder damals für einen Skandal in der Musikwelt gesorgt. Die Zuhörer seien «beträchtlich irritiert» gewesen, beschrieb er es.
«Es ist sehr lustig gewesen, aber ich habe nicht alles verstanden», meinte eine Zuhörerin nach dem Konzert. Darauf hatte Kaspar Zehnder, welcher das auftretende Ensemble Musica Viva Basel leitete, bei der Einführung aufmerksam gemacht. Es sei auch nicht alles ernst zu nehmen.
«Vieles ist extrem lautmalerisch», erklärte Zehnder: «Das Wort ist Musik.» Was er damit meinte, kam mit der Art, wie Monica Buckland die Gedichte vortrug, deutlich zum Ausdruck. Im Programmheft wurde ihre Aufgabe als «Sprecherin» angegeben. Allerdings trug sie die 40 Poems nicht nur in schönstem «British English» vor, sondern lebte sie. Sie nutzte nicht nur die Stimme, sondern auch die Mimik und Gestik zog einen in den Bann, so dass sie, welche links aussen auf der Bühne stand, keinesfalls unbeachtet blieb. «Eine Sprechstimme wie ein Musikinstrument», nannte es Zehnder. Der Klang sei ebenso wichtig wie der Inhalt. Nennenswert ist zudem, dass Monica Buckland kurzfristig als Sprecherin einsprang. Vorgesehen war ursprünglich Indira Varma.

Irritation in Murten?

Die Frage, ob das vorgetragene Werk nicht auch das Publikum in Murten etwas irritiert hatte, sei erlaubt. Oder war es aus Respekt gegenüber den Vortragenden, dass es zwischen den einzelnen Gedichten nur wenig Applaus spendete? Der langandauernde kräftige Applaus und die vielen Bravo-Rufe am Schluss waren allerdings ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es dem Publikum gefallen hat.

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