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Elefant in der «Lacabane»

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Besagter Elefant einer Zirkusgruppe hatte sich eines Tages vor 140 Jahren aus der Remise im Gasthof Kreuz in der Rathausgasse in Murten befreit und seinen Wärter mit dem Rüssel, dem Vorderfuss und den Stockzähnen umgebracht. Das wütende Tier raste durch die menscheleere Gasse und verwüstete sie.Darauf wurde von den Gemeindebehörden eine Sechspfünderkanone von Freiburg angefordert, welche gegen Mittag eintraf. Mit einem gezielten Schuss hinter das Schulterblatt wurde alsdann der 70 Zentner schwere Koloss getötet.Das Fleisch des erlegten Tieres wurde am nächsten Tag ausgewogen und unter grossem Zudrang an die Bevölkerung von Murten verkauft. Das Gerippe des Elefanten kam in die Anatomie nach Bern, die Haut mit den Stosszähnen wurde von der Stadt Murten erworben, um das hiesige Museum zu bereichern.

Ironischer Blick auf die Geschichte

Reini Rühlin, geboren 1941 in Basel, ist ein weit herum bekannter Künstler – Kunsthalle Bern, Galerie Krebs Bern, Gruppenausstellungen im In- und Ausland usw. – und wohnt seit 1985 in Villars-le-Grand. Seine beeindruckende Vielseitigkeit und seine wohltuende Ironie faszinieren den Betrachter und die Betrachterin immer wieder.Rühlin unternimmt es nun, dem Elefanten von Murten und seiner Geschichte mittels Bildern und Objekten in ironischer Art auf den Leib zu rücken. Sein Blick auf die Dinge urteilt nicht, seine Werke offenbaren aber eine skurril-sarkastische Sichtweise. FN/Eing.«Lacabane», Strandpromenade, Muntelier. Vernissage: Freitag, 1. September, 18 Uhr, mit einer Einführung durch Johann Senti. Die Ausstellung dauert bis zum 30. September.

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