Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Elektrofahrzeuge in kürzerer Zeit aufladen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Seit gestern können Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen ihre Autos im Zentrum von Freiburg schneller laden, wie Alain Deschenaux, Generaldirektor der Immobilienfirma Nordmann-Gruppe Freiburg, an der gestrigen Medienkonferenz erklärte. Die Nordmann-Gruppe als Eigentümerin des Parkhauses finanzierte die Ladestation, Groupe E und Alpiq installierten sie. Die Ladestation ist ein Teil der Ladenetze Move und Grand Tour of Switzerland ist (die FN berichteten).

Die neue Station vergrössere die Reichweite eines Standardelektroautos in einer Stunde um 200 bis 250 Kilometer. Im Vergleich dazu vergrössere eine normale Ladestation die Reichweite in einer Stunde Ladezeit lediglich um 50 bis 100 Kilometer.

Standorte müssen geprüft sein

Wie Stéphane Rosset, Business Development Manager von E-Mobility der Groupe E, erklärte, stehen in der Agglomeration Freiburg nun zwei solche Schnellladestationen zur Verfügung. Nebst der neuen Station im Parkhaus bei der Schützenmatte gibt es eine zweite in Granges-Paccot beim Firmensitz von Groupe E.

«Die Schnellladestationen müssen dort errichtet werden, wo es Sinn macht», so Rosset. Denn eine Schnellladestation koste 60 000 Franken – je nach Standort sogar zwischen 60 000 und 100 000 Franken. Eine solche Station in einem Freiburger Aussenquartier zu errichten sei derzeit nicht notwendig. Vor allem, weil 90 Prozent der Nutzer von Elektroautos ihre Fahrzeuge immer noch zu Hause mit normalem Wechselstrom aufladen.

Autos auf vier Arten laden

Deschenaux erklärte, dass den Elektrofahrzeugnutzern in den nächsten Jahren eine Palette von vier Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen wird. So ist das «Home charging» – also das Laden am Wohnort oder in unmittelbarer Nähe –eine davon. Das Auto wird dort mit Wechselstrom, einer Ladezeit von acht bis zwölf Stunden und einer Leistung von 3,7 bis 11 Kilowatt geladen.

Eine weitere Art des Akkuladens sei das «Workplace charging». Dabei wird das Elektroauto mit Wechselstrom am Arbeitsplatz geladen. Mit acht Stunden Ladezeit und bis zu 11 Kilowatt Leistung sei das jedoch auch mit zeitlichem Aufwand verbunden. Durch das «Activity charging» könne zudem während längeren Aktivitäten, wie beispielsweise beim Einkaufen oder in der Freizeit, ein Teil der Batterie geladen werden: auch hier mit Wechselstrom und einer Leistung von bis zu 43 Kilowatt.

Die im Parkhaus bei der Schützenmatte installierte Ladestation ermöglicht die vierte und schnellste Variante des Akkuladens, das sogenannte «Fast charging». Dieses erlaube eine Schnellladung bei Wechsel- oder Gleichstrom innert 30 Minuten bei einer Leistung von bis zu 120 Kilowatt. Die Touch-Displays an den neuen Schnellladestationen informieren über die Ladegeschwindigkeit und den Stromverbrauch.

Verschiedene Bezahlsysteme

Auch die Bezahlmöglichkeiten an den modernen Stationen sind vielfältig. Wie Rosset in der Vorführung an der neuen Schnellladestation erklärte, könne auf verschiedene Arten bezahlt werden. Da die Ladestation Teil der öffentlichen Ladenetze Move und Grand Tour of Switzerland ist, könne mit der Move-Karte bezahlt werden. Ausserdem sei das Bezahlen mit einer SMS-Pauschale, einem Prepaid-Modell oder über die entsprechende Smartphone-App möglich.

Deschenaux betont, dass speziell an dieser Ladestation mit Kreditkarten bezahlt werden könne. «Das ist eine zusätzliche Dienstleistung, die wir unseren Kunden bieten wollen.» Je nach Bezahlart kostet die Stunde zwischen 8 und 20 Franken.

Mehr zum Thema