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Endlich wieder Eis unter den Füssen

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Seit Dienstag sind die Spieler von Freiburg-Gottéron zurück auf dem Eis. Derweil im Stadion die Umbauarbeiten in die Schlussphase gehen, steht für die Mannschaft unter der Anleitung von Power-Skating-Trainer Ilya Khanenko zurzeit insbesondere die Schlittschuhtechnik im Zentrum. In Abwesenheit der Torhüter Reto Berra und Connor Hughes, Dave Sutter (Militär) sowie der fünf Ausländer Davis Desharnais, Ryan Gunderson, Daniel Brodin, Viktor Stalberg und Chris DiDomenico zog das Team deshalb vorab seine Kreise auf dem Eis.

«Am Dienstag ging es mehrheitlich um die Ausdauer, heute eher um die Technik», schilderte Samuel Walser gestern den Trainingsinhalt. «Es ist ein langsames Zurückkommen für die Muskeln und die Hüfte.» Mit der Zeit werde das Training dann immer schneller und intensiver werden, so der Center. Wichtig sei, überhaupt wieder in der Eishalle zurück sein zu können. «Nach der ganzen Geschichte rund um Corona freuen wir uns einfach, zurück auf dem Eis zu sein. Für mich ist das jedenfalls immer schöner, als die Zeit im Kraftraum zu verbringen.»

«Nach der ganzen Geschichte rund um Corona freuen wir uns einfach, zurück auf dem Eis zu sein.»

Samuel Walser

Gottéron-Spieler

Nachdem im Sommertraining aufgrund der Schutz- und Hygienemassnahmen bisher in Kleingruppen trainiert wurde, war es am Dienstag auch das erste Mal der Fall gewesen, dass die gesamte Mannschaft zusammenkam. «Es gab zwar nicht so viele Wechsel im Team. ‹Jecki› (Benoit Jecker – Red.) ist der Einzige von den Neuen, den ich noch nicht kannte, er ist ein guter Typ. Es ist einfach schön, dass es wieder um das Hockey geht, dass wir in der Garderobe zusammen sein können und über Dinge diskutieren können», freut sich Walser.

Gottéron statt QMJHL

«Zurück auf dem Eis zu sein, tut einfach nur gut», hielt auch Gaétan Jobin fest. Der bald 19-jährige Freiburger Stürmer, der die letzte Saison in der Quebec Major Junior Hockey League (QMJHL) für die Charlottetown Islanders in 52 Partien 25 Skorerpunkte erzielt hatte, wartet im Anschluss an das Training auch gleich mit einer Neuigkeit auf. «Ich habe mich dazu entschieden, nicht für ein zweites Jahr nach Kanada zurückzukehren und stattdessen hierzubleiben», sagte der U20-Internationale, der noch einen Junioren-Vertrag für die Saison 2020/21 mit seinem Stammclub hat, der aber in den nächsten Tagen überarbeitet wird. «Es war kein einfacher Entscheid, denn auch ein zweites Jahr in Übersee hätte seine Vorteile gehabt.» Die Ungewissheit darüber, wann die QMJHL aufgrund der Pandemie in die Saison starten wird und die Ausgangslage in Freiburg bewogen Jobin aber dazu, sein Glück in der National League zu versuchen.

Mit Jobin 14 Stürmer

Mit Jobin, der an der letzten U20-WM zwei Tore und einen Assist erzielen konnte, umfasst das Freiburger Kader 14 Stürmer – das ist knapp bemessen. Die Chancen auf Einsätze sind für den Youngster damit durchaus intakt. «Ich benötige eine Herausforderung. Teil des Teams sein zu können, wird mich antreiben. Wir sind nicht allzu viele Stürmer, das motiviert mich.» Er habe Nordamerika noch nicht abgeschrieben, so Jobin, zumal er nur gute Erfahrungen in Kanada gemacht habe. «Das Eishockey dort ist ein anderes. Ich musste raus aus meiner Komfortzone. Und auch menschlich habe ich mich in dem Jahr in Kanada weiterentwickeln können, ich wurde doch um einiges selbstständiger.»

Damit stehen bei Gottéron mit Verteidiger David Aebischer und Stürmer Gaétan Jobin gleich zwei talentierte Freiburger, die in der letzten Saison in der QMJHL Erfahrungen sammeln konnten, in der Mannschaft. Ob die beiden ihr Können wie vorgesehen ab Mitte September dem Freiburger Publikum zeigen können, ist heute noch offen. Mehr Klarheit darüber, ob die Saison wie geplant mit Fans beginnen kann, wird es wohl übernächste Woche geben, wenn der Bundesrat über die nächsten Coronavirus-Lockerungsschritte informieren wird. «Ich hoffe natürlich, dass es mit den Fans losgehen kann», sagte Walser, bevor er sich auf den Weg machte – das Corona-Regime oblige – um zu Hause zu duschen. «Aber wir nehmen es, wie es kommt. Beeinflussen können wir es ja nicht.»

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