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Energie aus Flüssen und Seen nutzen –Wie sinnvoll ist das?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 Meinungsbeitrag zur Energiediskussion

 «Mit Worten lässt sich trefflich streiten», sagte Goethe. Besonders mit mehrdeutigen Worten wie dem übergeordneten Begriff «Energie». Gemeint sind hier nicht die esoterischen Energien, die uns allenthalben durchfluten, sondern der physikalische Begriff, der alle Energieformen umfasst.

 Wie trefflich man damit streiten kann, führen uns die Politiker tagtäglich vor Augen. Man nennt das Energiediskussion: Der eine sagt «Energie» und meint Heizöl, der andere meint Benzin, der dritte Elektrizität, und so weiter. Gewiss, das alles ist Energie oder hat mit Energie zu tun, ist aber beileibe nicht dasselbe. Ein Dackel ist ein Hund, ein Bernhardiner ebenso, doch ist ein Dackel ein Bernhardiner?

Ein Beispiel ist die neuerdings propagierte Idee, man könnte die Energie aus Flüssen und Seen nutzen; da lägen enorme Energiemengen brach. Weil viele Städte an einem See (Genf, Lausanne, Zürich) oder an einem grossen Fluss (Basel) liegen, würde man den Erdölverbrauch drastisch reduzieren–und damit auch den CO2-Ausstoss und die Import-Abhängigkeit. Alles richtig, alles wahr. Leider nicht die ganze Wahrheit.

Abgesehen davon, dass die Idee nicht ganz neu ist und in kleinem Massstab seit langem praktiziert wird – mit 10 Grad kaltem Wasser kann man schlecht heizen, es muss erst auf eine höhere Temperatur «gehoben» werden. Und dazu braucht es Wärmepumpen, und diese brauchen Strom, etwa halb so viel elektrische Energie, wie man aus dem Wasser gewinnen kann.

Man spart also Öl, braucht aber mehr Strom. Und das ist die ganze Wahrheit.

Übrigens: Würde man diesen Strom in Ölkraftwerken erzeugen, bräuchte es ungefähr gleich viel Öl, wie vorher die Ölheizungen verbraucht haben.

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