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Entlastung ist dringlich

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Entlastung ist dringlich

Partei für Umfahrungsstrassenprojekt

Die CVP Düdingen ist angesichts des stets zunehmenden Verkehrs im Dorf mehr denn je von der Notwendigkeit einer Entlastung des Dorfzentrums überzeugt. Sie wünscht deshalb keine weitere Verzögerung bei der Planung einer Umfahrungsstrasse.

«Die CVP Düdingen hat an der Informationsveranstaltung des Gemeinderates mit Interesse vom Projektfortschritt zur Verkehrsentlastung des Dorfes Düdingen Kenntnis genommen. Die Veranstaltung war von hohem Wert für die Bevölkerung und hat im Vorstand der Ortspartei Düdingen zu einer regen Diskussion über die aufgezeigten Varianten geführt», hält die Partei in einer Mitteilung fest.

Die CVP ist von der Dringlichkeit dieses Geschäfts überzeugt und fordert deshalb, dass nur Varianten in Betracht gezogen werden sollen, die in einem vernünftigen Zeithorizont realisierbar sind. Alle Nordumfahrungs-Varianten, welche vom Kanton nicht weiterverfolgt werden, und alle Varianten, welche eine Verlegung der Autobahnzufahrt voraussetzen würden, lehnt die CVP ab. Die Verlegung der A-12-Zufahrt, zum Beispiel nach Räsch, sei unrealistisch, da der Bund derartige Vorhaben konsequent ablehnt. Erfolgversprechend seien nur Lösungen, welche unabhängig vom Bund, das heisst mit Belassen der heutigen Autobahnausfahrt geplant werden.

Umfahrungsstrasse wird favorisiert

In der Nutzwertanalyse schneiden die «Umfahrungsstrasse» (Strasse Richtung Ottisberg mit einem Anschluss bei Luggiwil und im Raum St. Wolfgang) und die «Entlastungsstrasse» (Verkehrsführung über die heutige Industriestrasse) am besten ab. Der Vorstand der CVP favorisiert die «Umfahrungsstrasse»; dies hauptsächlich aus den drei folgenden Gründen:
l Die «Umfahrungsstrasse» führt den Durchgangsverkehr im Gegensatz zur «Entlastungsstrasse» nichts ins Dorf hinein. Längerfristig betrachtet bietet sie die viel bessere Entlastung von Düdingen und gewährt einen grösseren Spielraum für die weitere Entwicklung des Dorfes.
l Der Verkehr wird durch die «Umfahrungsstrasse» viel besser entflochten als durch die «Entlastungsstrasse». Zudem sind die baulichen Massnahmen zur Verkehrsführung wie zum Beispiel Signalanlagen, Kreiselanpassungen oder die Anpassung bestehender Strassen in viel geringerem Umfang notwendig als bei der «Entlastungsstrassenvariante». Vor allem bezüglich des Feierabendstaus auf der A12 bietet die «Umfahrungsstrasse» die optimale Lösung.
l Die «Umfahrungsstrasse» erschliesst im Raum Birch und Ottisberg zusätzliches Land und erlaubt somit für die Zukunft bessere Entwicklungsmöglichkeiten für die Gemeinde und die Region. Im Raum Birch ist eine kantonale Arbeitszone ausgeschieden. Diese wird durch die Umfahrungs-Variante optimal bedient. Der Anschluss nach Luggiwil würde gleichzeitig das Gebiet Birch II erschliessen.

Begleitmassnahmen sind notwendig

Die CVP tritt dafür ein, dass die Realisierung des Projekts mit Begleitmassnahmen verbunden sein muss, damit die Belastung der Quartiere im Norden des Dorfes durch die neue Strasse möglichst gering gehalten wird und das Dorfzentrum tatsächlich entlastet wird. Angesichts der Verzögerung beim «Projekt Poyabrücke» stellt sich die Frage, wie sich dies auf den Verkehr in Düdingen auswirken wird.

«Es ist deshalb zu hoffen, dass beide Projekte zügig vorangetrieben werden», schreibt die Partei und würde gegebenenfalls eine gleichzeitige – mit Rücksicht auf die Kantonsfinanzen – etappenweise Realisierung begrüssen. Sie sagt auch dem Gemeinderat bei seinen diesbezüglichen Bemühungen ihre Unterstützung zu. FN/Comm.

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