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Erneut weniger Zuschauer im Kino Murten

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«Leider gab es keinen Kassenschlager, und so ist dies die schlechteste Besucherzahl seit Bestehen des Le Cinéma Murten.» Das schreibt das Murtner Kino in seinem Jahresbericht für die Saison von Juli 2017 bis Juni 2018. Die Mitarbeiter des Kinos zählten 6464 Besucher bei den 367 Vorstellungen. Das entspricht durchschnittlich 17,61 Personen pro Vorstellung. In der vorherigen Saison 2016/2017 waren noch 7034 Zuschauer gezählt worden. Ein Jahr zuvor waren es 8699 Personen gewesen.

Neben dem Fehlen eines Kassenschlagers erklärt der Verwaltungsrat den Rückgang damit, dass «kleine Ein-Saal-Kinos generell seit Jahren unter der zunehmenden Konkurrenz durch grosse Multiplexkinos leiden». Zudem habe das «aus­ser­or­dent­lich sonnige Frühlings- und Sommerwetter» das Saisonergebnis beeinflusst.

Das Kino möchte gegensteuern mit einem Ausbau des Angebots in der jetzt laufenden Saison: Mehr Filme und mehr Vorstellungen sollen wieder mehr Personen ins Le Cinéma locken, sagt Alexander ­Hayoz, Präsident des Verwaltungsrats, auf Anfrage. «Da wir keine finanziellen Probleme haben, können wir in einen Ausbau investieren.»

Konstante Werbeeinnahmen

Sehr erfolgreich seien die Sonderanlässe, an denen Filme in Anwesenheit der Regisseure oder Schauspieler gezeigt werden, so Hayoz: «Da kommen die Leute in Scharen.» Als positiv bewertet er ebenfalls die Präsenz des Kinos auf Facebook, Instagram und Whats­app. Facebook-Kampagnen kombiniert mit Wettbewerben würden viele Likes und Kommentare generieren. Und fast 100 Leute hätten sich bereits für die Kino-Infos via Whats­app abonniert.

Der Rückgang der Besucherzahlen spiegelt sich im Billettverkauf wider. Dessen Erlös sank von 95 000 Franken in der Vorsaison auf 88 000 Franken. Hingegen blieben die Einnahmen durch Werbung mit 25 000 Franken konstant. «Das ist ganz wichtig», sagt Hayoz. Das Murtner Kino habe vor allem lokale Werbepartner. «Die wissen, dass es für uns gute und schlechte Jahre gibt.»

Die Saison 2017/2018 endet mit einem Verlust von fast 5500 Franken – gegenüber 2000 Franken ein Jahr zuvor. Angesichts der Gewinnvorträge der letzten Jahre könne der Verlust problemlos absorbiert werden, so die Angaben im Jahresbericht. Um das Ergebnis zu entlasten, seien die Abschreibungen auf «ein betriebsnotwendiges Minimum» beschränkt.

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