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Erstmals Richtlinien gesetzt

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Wegweisendes Dokument zur Kinderpflege

In Zusammenarbeit mit dem Jugend -amt des Kantons Freiburg haben die Verantwortlichen des Krippenverbandes jetzt selber die Initiative ergriffen, um eine Grundlage für die Hygiene- und Präventionsmassnahmen in grossen Gruppen zu schaffen. «Das Dokument wird jedoch nicht auf alle Fragen antworten, sondern soll lediglich ein Leitfaden sein», wie die Präsidentin des Krippenverbandes, Elisabeth Steiner, anlässlich der Generalversammlung erklärt. Es sei aber wichtig, dass die Betreuerinnen im Notfall nicht eigenmächtig handeln. Denn in gewissen Fällen ist das Kontaktieren des Kantonsarztes unerlässlich.

Zu wenig
Krippen in Freiburg

Die Krippendichte kommt im Vergleich zu anderen Kantonen in Freiburg viel tiefer zu liegen. Pro 100 Kinder stehen 2,5 Krippenplätze zur Verfügung, in Genf sind es hingegen 8,7 Plätze. «Es ist noch ein grosses Potential vorhanden, da das Bedürfnis der Eltern stetig steigt», so die Präsidentin weiter. Auch die Verteilung auf die Bezirke ist sehr ungleichmässig. So kann die Stadt mit ihren sechs Krippen der wachsenden Nachfrage gerecht werden, im Sensebezirk hingegen hat kürzlich in Schmitten erst die erste öffentliche Krippe ihre Tore geöffnet. Es sind aber zwei weitere Krippenprojekte in dieser Region geplant.

Blick in die Zukunft:
Kampf um mehr Anerkennung

Das Krippenpersonal kämpft noch immer um die Anerkennung ihres Berufes. Deshalb ist es umso wichtiger, dass das neue Krippengesetz angenommen wird. Nur so können die Mütter und Väter auch in Zukunft auf die Unterstützung der Krippe zählen.

Durch das Gesetz hätten sie dann auch Anspruch auf höhere Subventionsbeträge, was für die Krippen sehr wichtig ist, da sie zurzeit mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben. Geplant ist auch die Herabsetzung der Elternbeiträge, die mit 3000 Franken pro Monat besonders für junge Elternteile zu teuer seien, gibt Steiner bekannt.
Es bleibt also noch viel zu tun, um den typischen Frauenberuf von den Vorurteilen zu lösen. Doch dafür sind höhere Löhne nötig, um die-
sen Berufsstand attraktiver zu machen.

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