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Erwin Fuhrer tritt als Syndic zurück

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Seit 13 Jahren ist Erwin Fuhrer im Gemeinderat von Courtepin, seit 2006 als Syndic. Per Ende Monat gibt er sein Amt ab. Die Arbeit habe ihm in all den Jahren Freude bereitet, sagt Fuhrer. «Der Entscheid, aufzuhören, hat mich schon ein paar schlaflose Nächte gekostet.» Grund für den Rücktritt sei seine berufliche Situation: «Ich habe 30 Jahre lang bei der Firma Ilford gearbeitet», erzählt Fuhrer. Nach deren Schliessung habe er eine Stelle beim Unternehmen Micarna in Courtepin gefunden. «Die Arbeit dauert für mich jetzt von 16 bis 1 Uhr nachts, das lässt sich schlecht mit der Arbeit als Syndic vereinbaren.»

Rund 40 Stellenprozente habe er in den letzten Jahren für das Amt als Syndic aufgewendet. «Ich hätte es mir vielleicht auch einfacher machen können», sagt Fuhrer und lacht. Jeden Tag sei er auf der Gemeindeverwaltung gewesen und habe dieses und jenes erledigt. «Wenn ich die Schlüssel abgeben muss, werde ich bestimmt leer schlucken», so Fuhrer.

Der Stichentscheid

Eine Gemeindeversammlung in seiner Zeit im Rat sei ihm bis heute in genauer Erinnerung geblieben: «An meiner ersten Versammlung als Gemeinderat ging es um die Sanierung des Schiessstands Wallenried.» Er wisse noch genau, wie er das Projekt vorgestellt und gesagt habe, dass Schiessen so oder so Lärm mache. «20 Stimmbürger haben daraufhin Ja gestimmt, 20 Nein.» Der damalige Syndic Bernard Bourqui habe den Stichentscheid fällen müssen. «Das ist mir in meiner Zeit als Syndic zum Glück nie passiert», sagt Fuhrer schmunzelnd.

Eine Herzensangelegenheit

Das einzige Amt, das Fuhrer behalten wird, ist das Präsidium des Verbands Hallenbad Courtepin. «Das Hallenbad liegt mir am Herzen.» Es sei ein Erfolgsprojekt und habe ihn viel Energie gekostet. Courtepin und neun weitere Gemeinden haben im Januar zur Rettung des Hallenbads in Courtepin einen Verband gegründet (die FN berichteten). Dadurch ist der Schwimmunterricht für die Schulkinder der umliegenden Gemeinden weiterhin gewährleistet.

Ein letztes Mal die Leitung

Kommenden Montag wird Fuhrer seine letzte Gemeindeversammlung als Syndic führen. Als Vorstandsmitglied des Schweizer Gemeindeverbandes ist er bereits zurückgetreten, an der Delegiertenversammlung des Verbands der Gemeinden des Seebezirks wird er morgen ein letztes Mal dabei sein. «Das Amt ist für mich eine sehr reiche Erfahrung», sagt Erwin Fuhrer. Der Kontakt mit den verschiedensten Menschen und der Austausch von Ideen hätten ihm gefallen. «Ich habe viel gelernt im Gemeinderat, das ich sonst nicht gelernt hätte», bilanziert Fuhrer.

Am Stammtisch kritisieren sei einfach, sagt Fuhrer. Sei man in der Exekutive, sehe es anders aus. «Es gab für mich nicht ein besonders schwieriges Dossier in meiner Zeit im Gemeinderat, denn jedes ist schwierig und man muss jedes Dossier ernst nehmen, analysieren und prüfen.» Etwas vom Schwierigsten sei für ihn jedoch gewesen, negative Antworten zu geben: «Das begreifen nicht immer alle», sagt Fuhrer.

Erwin Fuhrer freut sich auf mehr Zeit für die Familie. «Ich will öfter wandern gehen und mich intensiver meinem Hobby, dem Imkern, widmen», sagt Fuhrer. «Und ich will es einfach auch ruhiger nehmen und geniessen.»

Zur Person

Imker und Grossvater

Erwin Fuhrer ist verheiratet und hat eine 30-jährige Tochter sowie einen 27-jährigen Sohn. Auch ist er bereits Grossvater eines Enkelkindes. Das grosse Hobby des 54-Jährigen ist Imkern. Er pflegt und hegt 30 Bienenvölker. Ununterbrochen in Courtepin lebt Erwin Fuhrer seit 1991.emu

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