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«Es war mein erster grosser Auftritt»

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Der 18-jährige Andres Piller aus St. Ursen ist der einzige Sensler unter den 20  Teilnehmerinnen und Teilnehmern der zweiten Ausgabe der Gustav-Akademie: Acht von ihnen kommen aus dem Kanton Bern, sieben sind Freiburger, vier sind Waadtländer, und ein Teilnehmer stammt aus Zürich. Mit der Akademie möchte der Freiburger Musiker Pascal Vonlanthen alias Gustav Musiktalente zwischen 18 und 26  Jahren fördern sowie sprachliche, kulturelle und soziale Gräben überwinden. Piller nahm bereits am Casting der ersten Ausgabe teil, «aber für eine Aufnahme in die Akademie reichte es leider nicht», erzählt er den FN. Schliesslich wurde er ein Jahr später in Gustavs Projekt aufge­nommen.

«Von der Akademie profitiere ich sehr», sagt der Schüler des Freiburger Kollegiums Heilig Kreuz. «Ich schätze es, hier viele Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Musikrichtungen kennenzulernen.» Er könne interessante Kontakte knüpfen. Dank der Vermittlung von Julien Sambulia alias Jay Jules, einem Rapper in Gustavs Projekt, trat er Anfang März im Fri-Son mit einigen Teilnehmern der Akademie auf. Sie waren die Vorband des US-amerikanischen Tenorsaxofonisten Kamasi Washington. «Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen», sagt Piller. «Es war mein erster grosser Auftritt.»

Mit langjährigen Freunden spielt der junge Mann in der Folkband Mani&Li. «Wir machen zum Plausch Musik», sagt er. In der Band spielt er Banjo. Sein Hauptinstrument ist jedoch das Klavier. Er habe auch Gitarrenunterricht genommen und sich mit dem Bass vertraut gemacht, sagt Piller. «Ich möchte mir einen Überblick verschaffen und alles ausprobieren.»

Die Akademie hat ihm die Tür zu einer weiteren Band geöffnet. Die Sängerin Lakna Zerbo, welche ebenfalls an Gustavs Projekt teilnimmt, suchte einen Musiker für ihre fünfköpfige Soulband. Nun spielt Piller dort Klavier und verbessert gleichzeitig seine Französischkenntnisse. Denn alle anderen Bandmitglieder kommen aus der Romandie.

Auch in der Gustav-Akademie profitiere er sehr vom Austausch mit den Westschweizern, sagt Piller. «In der OS und jetzt im Kollegium lernte ich Französisch. Aber ausserhalb der Schule verwendete ich die Sprache nur selten. In der Akademie sind die Deutschsprachigen gezwungen, Französisch zu sprechen, und umgekehrt. Das ist eine grosse Chance.»

Gestern begann die Camp-Woche der Gustav-Akademie in Murten (siehe Kasten). Es ist das erste Mal, dass sich die 20  Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Tag und auch in der Nacht am selben Ort aufhalten. «Dann können wir rund um die Uhr Musik machen und ohne Stress neue Herausforderungen angehen.» Das reize ihn, sagt Piller im Vorfeld.

Programm

Strassenkonzerte im Murtner Stedtli

Noch bis Freitag texten, komponieren und proben die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gustav-Akademie eifrig im Centre Löwenberg in Murten. Das Ergebnis ihrer Camp-Woche wird am Donnerstag ab 19 Uhr in den Gassen des Stedtli zu hören sein. Dann geben sie Strassenkonzerte. Die zweite Ausgabe der Akademie endet am 18.  Oktober mit der Final Show im Fri-Son in Freiburg.

jmw

 

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