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Etienne Krähenbühl schafft mit Plastik Kunst

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Ein Jahr lang sammelte der Westschweizer Bildhauer Etienne Krähenbühl Alltägliches aus Plastik: Verpackungen, Flaschen, Tüten und sonstige Gegenstände. Täglich verarbeitete er die Fundstücke zu einem Druck. In der «Cabinerie», der ehemaligen Telefonkabine des Altquartiers, wird das Werk nun ausgestellt. Das Rohmaterial hat er je nach Tages- und Wetterlaune anders eingefärbt, mit der Gravierpresse verdichtet und schliesslich als Druck konserviert (siehe Bild). Gestern feierte das Werk Vernissage. Zu sehen ist es bis am 20. Oktober.

Versuch einer Antwort

Die präsentierten Drucke könnten ansatzweise als Antwort auf drängende ökologische Fragen gedeutet werden. Das Werk in der Cabinerie bildet eine Einheit mit der In­stallation, die zeitgleich im Museum für zeitgenössische Kunst in Yverdon-les-Bains gezeigt wird.

Neue Facette Krähenbühls

Das aktuelle Werk in der ersten Telefonkabine, die in eine Kunstgalerie verwandelt wurde, bildet eine neue Facette in Krähensbühls Kunst. Diese befasst sich sonst vorwiegend mit Metallskulpturen. Der Künstler sagt, die neue Produktion spiegle einen «transparenten Aspekt unseres täglichen Lebens» wider. Er wolle Nützlichem, das bereits seine Rolle verloren habe, einen Weg zurück in unsere Gefühlswelt ermöglichen, dem «Transparenten» eine Farbe geben.

Spuren der Zeit

Etienne Krähenbühl wurde 1953 in Vevey geboren. Er absolvierte die Hochschule der Schönen Künste in Lausanne. Nach seiner anschliessenden Ausbildung in Paris und Barcelona liess er sich in seinem «Labor der Fantasie» in Yverdon nieder. Der Bildhauer interessiert sich insbesondere für die Spuren der Zeit in der Materie.

Bild zvg

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