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Feuerwehr muss der OS Platz machen

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Autor: karin Aebischer

Ein Raum für die Abwarte, Toiletten, Garderoben und ein Jugendraum sollen in Plaffeien dort entstehen, wo zurzeit noch die Feuerwehr untergebracht ist. Die Aussiedelung des Feuerwehrlokals ist unausweichlich. Am Freitagabend hat die Gemeindeversammlung von Plaffeien einen Kredit von 100 000 Franken für die Planung des Neubaus gesprochen.

Wo das neue Feuerwehrlokal der interkommunalen Feuerwehr Sense Süd zu stehen kommt, muss Plaffeien mit den Gemeinden Brünisried, Oberschrot, Plasselb und Zumholz verhandeln. «Das Werkhofgelände Rufenen wäre ein möglicher Standort», erklärte Gemeinderat Peter Geiser.

«Teure Liegenschaft»

Die Versammlung musste am Freitagabend mit einem Liegenschaftskauf aber erst den Weg ebnen, damit der Neubau des Feuerwehrlokals überhaupt beim Werkhofgelände zu stehen kommen kann. Die Liegenschaft der Erbengemeinschaft Eduard Raemy grenzt direkt an den Werkhof der Gemeinde und stünde zum Verkauf. Der Kaufpreis von 100 000 Franken ist in den Augen der Finanzkommission (Fiko) jedoch zu hoch. «Dies würde einen Quadratmeterpreis von 175 Franken ausmachen», erklärte Anton Thalmann von der Fiko.

Er sei sich bewusst, dass der Preis nicht tief sei, gab Ammann Otto Lötscher zu verstehen. «Doch wir sollten die Gelegenheit zum Kauf nutzen», betonte er. Der Gemeinderat habe den Preis bereits von 120 000 auf 100 000 heruntergehandelt. Mit 32 Ja- zu 14 Nein-Stimmen hat die Versammlung dem Kauf der Liegenschaft schliesslich zugestimmt.

«Was passiert mit dem Gebäude der Schwyberg-Talstation? Es sieht verwahrlost aus», bemerkte eine Bürgerin. Otto Lötscher erklärte, dass es zurzeit keine Zweckbestimmung für dieses Gebäude gäbe. Die Gemeinde wolle es sicherlich nicht verkaufen, womöglich aber vermieten. «Wir haben schon Anfragen», so Lötscher. Ein Umbau des Gebäudes oder sogar ein Abbruch seien auch nicht vorgesehen.

Die 55 an der Gemeindeversammlung anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben auch dem Verkauf des Bauernhauses «Küherli» mit Umschwung für mindestens 100 000 Franken zugestimmt. Das Haus sei alt und in einem sehr schlechten Zustand. Interessenten für den Kauf seien aber vorhanden.

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