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FN-Redaktionsmitglied ausgezeichnet

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Pascal Aebischer gewinnt beim Weltwoche-Preis für junge Journalisten den 2. Preis

Ein kleiner Hinweis im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. Februar 1999 führte ihn auf die Fährte:Eine in Kleinbösingen domizilierte Firma kündigt ihre Generalversammlung an – mitten im Finanzzentrum Zürich, an der Bahnhofstrasse. Was ist das wohl für eine Firma?

Damit begannen für Pascal Aebischer, in der FN-Redaktion Murten tätig, die Recherchen. Nur mühsam und häppchenweise gibt es gelegentlich eine brauchbare Information, den Hinweis auf einen vielversprechenden Weg. Aber auch Warten auf einen Rückruf, der nie kommt. Es muss nachgedoppelt, das Thema von einer anderen Seite angepackt werden.

Als Wettbewerbsarbeit eingereicht

Erschienen ist dann am 21. Oktober 1999 eine ganzseitige Reportage unter dem Titel:«Auszug aus Kleinbösinger Briefkasten – Über die wenigen Spuren, die ein umweltbewusstes Unternehmen hinterlässt». Als die in Zürich erscheinende Wochenzeitung «Weltwoche» dann zum zweiten Male ihren Preis für junge Journalisten ausschrieb, hat Pascal Aebischer besagte Reportage eingeschickt. Der Text der Reportage ist nun auf Internet, www.freiburger-nachrichten.ch, in der Rubrik «Dossier» nachzulesen.

Ende März kam dann die frohe Kunde, dass die Recherche von Pascal Aebischer in den FN den 2. Preis gewonnen hat. Der 1. Preis ging an die Wissenschaftsjournalistin Gaby Schweizer für eine Reportage im «Facts». Der 3. Preis an Manuel Joller für eine Reportage im «Urner Wochenblatt». Am letzten Donnerstag fand in einem gediegenen und würdigen Rahmen in Zürich die Preisübergabe statt.

Hartnäckige Spurensuche

Weltwoche-Redaktor Dominik Flammer hielt dabei die Laudatio für die preisgekrönte Arbeit von Pascal Aebischer. Bezug nehmend auf die bekannte Problematik der Briefkastenfirmen, sagte er dabei:«Doch Pascal Aebischers Geschichte ist kein Enthüllungsbericht, der schmutzige Geschäfte aufdeckt, lusche Anwälte beschreibt oder im Sumpf herumstapfende Politiker entlarvt.

Es ist ein schlichtes, wenn auch dramaturgisch hervorragend aufgearbeitetes Rechercheprotokoll, in dem beschrieben wird, weshalb es ein Unternehmen mit einem angeblichen Hauch von weiter Welt in die Provinz, eben nach Kleinbösingen, verschlagen hat.»
Gemäss Laudatio zeigt die Recherche weiter auf, wie sich hehre Ankündigungen und Pläne in nichts auflösen, auch wenn die Briefkasten-Manager, hat man sie endlich an der Strippe, noch so überzeugend von Millionen reden, die sie zu investieren gedenken. Und:«Pascal Aebischer wollte die Geschichte schreiben, wie ein Kleinbösinger Unternehmen ein Schweizer Wasserkraftwerk kauft. Rausgekommen ist da-
bei eine Briefkastenposse, wie sie Tag für Tag in noch unbekannteren Gemeinden als Kleinbösingen stattfindet.»

Stage bei den FN beendet

Zum Schluss seiner Rede vor einem Grossteil der Zürcher Medienprominenz wünschte Dominik Flammer Pascal Aebischer, dass «seine Geschichten nicht in den Briefkästen liegen bleiben. Weder in Kleinbösingen noch anderswo».

Pascal Aebischer aus Liebistorf, wohnhaft in Courtaman, hat 1998 an der Universität Freiburg mit einem Diplom in Geographie abgeschlossen. Seit April 1998 ist er bei den FN und dabei vorwiegend für den Seebezirk tätig. Soeben hat er sein zwei Jahre dauerndes Stage, das zur
Aufnahme ins Journalisten-Berufsregister berechtigt, abgeschlossen.
Mit dem Abschluss des Stage hat er auch die FN verlassen und eine
neue Tätigkeit im Bereich Bevölkerungsschutz des Bundes aufgenommen.
Die FN danken ihm bei dieser Gelegenheit für seinen journalistischen Einsatz im Dienste Deutschfreiburgs und wünschen ihm für die Zukunft viel Erfolg.

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