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Fotografische Visionen vom Jauntal

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Fotografische Visionen vom Jauntal

Das Orts- und Talmuseum Charmey zeigt Bilder aus der Region

Sieben Fotografen, die auf die eine oder andere Weise mit der Region verbunden sind, zeigen derzeit im Orts- und Talmuseum Charmey ihre Visionen vom Jauntal.

Die Ausstellung «Vus d’ici» geht zurück auf einen Fotowettbewerb, den das Tourismusbüro Charmey im Jahr 2002 organisiert hatte. Berufs- und Freizeitfotografen waren aufgerufen, ein beliebiges Thema rund ums Jauntal bildlich umzusetzen.

Einheimische und Ausländer

Für die Ausstellung im Orts- und Talmuseum wurden Arbeiten von sieben Fotografen ausgewählt. Sie zeichnen ein vielfältiges Bild der Region; ihre Aufnahmen zeigen Sonnenuntergänge und Alphütten, Berge und Flüsse, Friedhöfe und Tankstellen, Schmetterlinge und Kühe. Mal lustig, mal poetisch und häufig überraschend eröffnen die Fotografien neue Blickwinkel auf die Gegend zwischen Broc und Jaun.

Pascal Niquille entdeckt in seinen Bildern seine Heimat Charmey neu, in einem Spiel mit Licht und Schatten, das bisweilen fast exotisch anmutet. Niquille zeigt das Charmey, das er so gut kennt, mal mit orientalischen, mal mit amerikanischen, mal mit toskanischen Anklängen.

Auch der gebürtige Brite Eric Fookes lebt und arbeitet in Charmey. Er zeichnet ein Bergpanorama, in dem er seiner Bewunderung für die Bergwelt seiner Wahlheimat Ausdruck verleiht.

Ein weiterer Ausländer, der im Jauntal eine zweite Heimat gefunden hat, ist der Italiener Giorgio Cabella, der teilweise in London, teilweise in Charmey lebt. In seinen Fotografien zeigt er sich fasziniert von den Spuren und Strukturen der Landschaft im Tal.

Figürlich und abstrakt

Der Freiburger Romano Riedo hat den Alpabzug von Charmey als Thema für seine Bilderreihe gewählt. Er zeigt das Geschehen diskret aus dem Hintergrund und vermittelt seine Faszination für Landschaften und die Menschen, die darin leben.

Jean-Noël Angéloz aus Corminboeuf hat in seinen Fotografien Detailsequenzen aus der Natur festgehalten. Seine Bilder wirken gleichzeitig figürlich und abstrakt und vermitteln Momentaufnahmen einer Landschaft ebenso wie ganz eigene Stimmungen.
Der Freiburger François Emmenegger ist dem Jaunbach gefolgt und zeigt ihn auf ungewohnte und poetische Art. In Pastelltönen gehaltene, abstrahierte Darstellungen von Wasser und Eis sind das Ergebnis seiner Arbeit.
Schliesslich hätte an der Ausstellung auch der im vergangenen Mai verstorbene Paul Rime teilnehmen sollen, der das Leben in und um Charmey während über 40 Jahren fotografisch dokumentiert hat. Eingesprungen ist für ihn der Freiburger Jean-Luc Cramatte mit seinem fotografischen Inventar der Freiburger Voralpen. Seine Schwarzweiss-Bilder sind eine Auswahl aus dem Blickwinkel des Fotografen, nicht des Geografen. Sie vermitteln die Anziehungskraft der Berggipfel zwischen Träumen und Ängsten.
Parallel zu der neuen Ausstellung «Vus d’ici» ist nach wie vor die Ausstellung «Das Leben in Schwarzweiss» zu sehen, eine Sammlung historischer Fotografien, die die Geschichte des Tourismus im Jauntal zwischen 1870 und 1950 illustrieren (FN vom 26. Oktober). cs

Orts- und Talmuseum Charmey: Di. bis Fr. sowie So. 14 bis 18 Uhr, Sa. 14 bis 16 Uhr. «Vus d’ici» bis zum 6. Februar, «Das Leben in Schwarzweiss» bis zum 29. Mai.

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