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Freiburg braucht mehr Post-Zugang

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Die Post baut ihr Filialnetz um, um den Herausforderungen des digitalen Zeitalters und den veränderten Kundengewohnheiten besser gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang hat die von Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) eingesetzte Arbeitsgruppe Grundversorgung im Rahmen ihrer Beratungen zur Revision der Postverordnung die ursprünglichen Kriterien der Post verschärft.

Unter anderem soll der Grundsatz, dass 90 Prozent der Bevölkerung innerhalb von 20 Minuten Zugang zu einer postalischen Versorgung haben soll, nicht mehr nur schweizweit gelten, sondern auch für jeden Kanton. Zudem solle dieser Grundsatz für sämtliche Dienstleistungen der Post gelten, für Briefe, Pakete und Einzahlungen. Das sagte Thomas Baur, Verantwortlicher Postnetz des gelben Riesen, im Rahmen der gestrigen Medienkonferenz in Freiburg (siehe Text unten).

«Wenige Prozente»

Das Pikante daran aus Freiburger Sicht: Der Kanton Freiburg gehört zusammen mit Obwalden, Appenzell-Innerrhoden und Appenzell-Ausser­rhoden zu den einzigen Kantonen der Schweiz, in denen diese Vorgabe nicht erfüllt ist. «In diesen Kantonen müssen wir nun – obwohl die entsprechende Verordnung noch keine Rechtsgültigkeit hat – nochmals über die Bücher und schauen, wie wir die geforderte Erreichbarkeit erfüllen können», sagte Baur.

Das heisst: Es wird im Kanton Freiburg doch mehr Poststellen beziehungsweise -agenturen geben, als ursprünglich angekündigt wurde. Wo diese alle genau stehen werden, sagte Baur an der Medienkonferenz nicht. Er erwähnte lediglich die Filiale Giffers, die im Unterschied zu den ursprünglichen Plänen bis 2020 garantiert werde, gerade weil sie «direkt an der Sprachgrenze» liege. Und er sagte, dass die durch die Nichterfüllung dieses Kriteriums nötigen Anpassungen gesamtschweizerisch in ihrer Zahl «tief» bleiben würden. Laurent Savary, Kommunikationsverantwortlicher der Post für die Westschweiz, betonte im Anschluss an die Medienkonferenz im Gespräch, dass sich die entsprechende Verordnung ohnehin noch in der Vernehmlassung befinde. «Es wird aber im Kanton Freiburg tatsächlich eine etwas höhere Anzahl an Filialen, Agenturen und Hausservices geben, als ursprünglich vorgesehen war.» Man spreche hier aber von «wenigen Prozenten». Welche Bezirke davon besonders betroffen seien, konnte er allerdings nicht sagen. Die Kantonshauptstadt sei damit sicher nicht gemeint, sondern eher die Randregionen. «Die Post hat mit den betroffenen Gemeinden schweizweit bis zu jeweils sechs Treffen vorgesehen«, so Savary weiter. «Und auch im Kanton Freiburg haben wir uns mit jeder Gemeinde schon mindestens einmal getroffen.» Im Übrigen verwies er für Details zu den einzelnen Poststellen auf die Homepage des Konzerns. Dort sieht man den aktuellen Stand der Planung per 1. Oktober 2018. Eine eigene Filiale, die bis 2020 garantiert ist, haben dort Courtepin, Düdingen, Freiburg-Hauptpost, -Perolles und -Schönberg, Giffers, Kerzers, Murten, Plaffeien, Schmitten, Tafers und Flamatt. In Freiburg-Burgquartier und Gurmels sei die Filiale zu überprüfen. Alterswil, Bösingen, Cressier, Freiburg-Beaumont, -Neustadt, Heitenried, Jaun, Misery-Courtion, Schwarzsee, Plasselb, Rechthalten, St. Antoni, St. Silvester, St. Ursen und Uebers­torf sind in der Liste als Agentur aufgeführt, Brünisried, Courgevaux, Fräschels, Bürglen, Galmiz, Gempenach, Liebistorf, Môtier (Vully), Muntelier, Jeuss, Salvenach, Zumholz, Ried bei Kerzers, Tentlingen und Ulmiz als Orte mit Hausservice.

Modernisierte Hauptpost

Nach Ecublens erst die zweite Filiale in der Westschweiz

Im Anschluss an die gestrige Medienkonferenz der Post (siehe unten) wurde die modernisierte Freiburger Haupt­post an der Tivoliallee feierlich eingeweiht. Seitens des Konzerns nahmen dabei Thomas Baur, Verantwortlicher Postnetz, Ueli Lüdi, Leiter Netzmanagement, sowie der Freiburger Filialleiter Bertrand Chardonnens teil.

Neu ist an der Post nicht nur der angepasste Verkaufsbereich, der laut Thomas Baur der stärkeren beratenden Funktion der Postangestellten Rechnung tragen soll. «Wir wollen unsere Mitarbeiter in Zukunft viel lieber vor als hinter dem Schalter sehen», bemerkte Baur dazu. Neu ist auch die Einwurf-Box sowie der «My Post 24»-Automat, der täglich von 5.30 bis 21 Uhr offen sein soll. «Am Automaten wird man auch mit Maestro-Karte bezahlen können», betonte Laurent Savary, Kommunikationsverantwortlicher der Post für die Westschweiz.

Die Arbeiten hätten laut Laurent Savary insgesamt anderthalb Monate gedauert, wobei der Betrieb während der ganzen Zeit aufrechterhalten worden sei. Zur Höhe des Budgets für diesen Umbau konnte er nichts sagen. Im Übrigen sei das nach der Filiale im waadtländischen Ecublens erst die zweite Filiale in der Westschweiz, welche die Post auf diese Art und Weise modernisiert habe.

jcg

 

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