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Freiburg im Cup knapp gescheitert

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Im Vorfeld der Begegnung gegen Azzurri hatte Freiburgs Trainer Philippe Perret kein gutes Haar am Cup-System der 1. Liga gelassen. Den Sinn eines Modus, bei dem man in einer Saison die beiden Qualifikationsrunden für die Cup-Hauptrunde des folgenden Jahres austrägt, sei für ihn nicht nachvollziehbar, so Perret. Zum Ärger über das Cup-System kam bei Freiburg auch noch das Lospech dazu, musste der Stadtklub doch am Samstag gegen den Tabellenführer der 1. Liga antreten.

Mit Blick auf die beiden wichtigen Meisterschaftsspiele, die der FC Freiburg in dieser Woche auszutragen hat, nahm Trainer Perret manche Änderungen in der Startaufstellung vor. Das umgemodelte Team zeigte gegen den auf dem Papier klar favorisierten Gegner schon fast eine heroische Vorstellung und glich in der normalen Spielzeit dreimal einen Rückstand aus. Mit einer eindrücklichen und aufopfernden Leistung retteten sich die wehrhaften Freiburger in die Verlängerung. Dort liessen ihre Kräfte allerdings etwas nach, so dass die phasenweise sehr überheblich und gehässig auftretenden Gäste doch noch die Entscheidung zu ihren Gunsten herbeiführen konnten.

Fünf Tore in der ersten Halbzeit

Bei Dauerregen und schwer bespielbarem Terrain entwickelte sich auf dem St. Leonhard schon früh ein überraschend offener Schlagabtausch. Eigentlich wurde viel eher ein Sturmlauf der favorisierten Lausanner erwartet, die nach einer zu kurzen Abwehr von Goalie Roger Wingeier auch standesgemäss in Führung gingen (11.). Doch nach einer halben Stunde glich Ermal Uka aus.

Nach dem erneuten Waadtländer Führungstreffer nur zwei Zeigerumdrehungen später war es wiederum der wirblige Uka, der für den 2:2-Gleichstand besorgt war (39.). Dennoch gelang es Freiburg nicht, mit einem Unentschieden in die Pause zu gehen. Kurz vor der Pause war die Abwehr der Einheimischen samt Torwart nicht wirklich im Bilde, so dass Micael Martins den fünften Treffer einer torreichen ersten Halbzeit erzielen konnte.

Der FC Freiburg reagierte nach dem Seitenwechsel und erzielte zum dritten Mal den Ausgleich, diesmal durch einen herrlichen Schlenzer von Benoît Charrière. Danach hatten beide Teams Chancen, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Die besseren Torchancen verzeichnete Azzurri, wobei sich Goalie Wingeier mit zwei Klasseparaden für seinen Lapsus beim dritten Gegentreffer rehabilitieren konnte.

Überraschung schien kurz möglich

In der Verlängerung ging Freiburg durch Charrière nach einigen Minuten erstmals in dieser Partie in Führung, und es schien, als sei die grosse Überraschung möglich. Doch der Vorsprung hielt nicht lange: M’Futi glich nur vier Minuten später noch vor dem Seitenwechsel aus. In der zweiten Hälfte der Verlängerung schoben die Gäste zwei weitere Treffer nach – wobei das 4:6 aus einer Offside-Position heraus entstand. So blieb es beim Sieg des Favoriten und dem doch etwas unglücklichen Ausscheiden des FCF.

Am Mittwoch treffen die beiden Mannschaften in der Meisterschaft erneut aufeinander. Will sich Freiburg in Lausanne für die Cup-Niederlage revanchieren, darf es allerdings keine solchen Geschenke mehr machen wie am Samstag.

Telegramm

Freiburg – Azzurri LS 4:6 n.V. (2:3, 3:3)

St. Leonard. – 150 Zuschauer. – SR: Kevin Mülheim.Tore:11. Scalisi 0:1. 30. Uka 1:1. 32. Brahimi 1:2. 39. Uka 2:2. 45. Martins 2:3. 65. Charrière 3:3. 96. Charrière 4:3. 100. M’Futi 4:4. 108. Texeira 4:5. 115. M’Futi 4:6.

FC Freiburg:Wingeier; Déglise, Bourquenoud (111. Nimani), Bondallaz, Nadarugendamwo; Thurnherr (83. Zaugg), Garcia (83. Chentouf), Uka, Charrière; Ahmeti, Dindamba.

Azzurri 90 LS:Castejon; S. Meoli, Scalisi, Elefante, Morganella; Martins, Rachane (84. Ch. Meoli), Marazzi, Brahimi (94. Texeira); M’Futi, Baluzeyi (64. Galokho).

Bemerkungen:Freiburg ohne die verletzten Brülhart und Nzinga, Azzuri ohne Walther und Zarlenga.

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