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Freiburg lanciert für zehn Franken ein neues Park+Ride-Angebot

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Für zehn Franken das Auto auf einer von fünf Park­anlagen am Rande der Stadt stehen lassen und zu viert mit dem Bus in die Stadt fahren: Mit diesem attraktiven Angebot wollen die Stadt und die Agglomeration Freiburg, Freiburg Tourismus und Region sowie die Freiburgischen Verkehrsbetrieb künftig bei Grossanlässen aufwarten. Dazu kreierten sie das Label: «Park+Ride Event.»

Erster Test am 2. Dezember

Der erste Test findet am St.-Nikolaus-Umzug vom 2. Dezember statt, der von bis zu 30 000 Personen besucht wird. «In Freiburg gibt es viele grosse Anlässe, die viele Leute anziehen. Wir haben uns darum überlegt, wie wir diese ins Zentrum bringen, ohne dass sie mit dem Auto in die Stadt fahren», erklärte gestern der städtische Mobilitätsvorsteher, Pierre-Olivier Nobs (CSP), an einer Medienkonferenz. Es sei bald klar geworden, dass die Stadt diese Idee nicht alleine umsetzen könne. Sie habe darum mehrere Partner mit ins Boot geholt.

P+R auch in der Freizeit

Der wichtigste sind die TPF mit dem Tarifverbund Frimobil. «Uns war es wichtig, dass der öffentliche Verkehr vermehrt auch in der Freizeit genutzt wird. Bei Freizeitaktivitäten ist Park and Ride nicht so verankert wie für den Arbeitsweg», sagte Verkaufschef Helmut Eichhorn. Neben dem Ziel, das Verkehrsaufkommen bei Grossanlässen besser managen zu können, geht es also auch darum, Park and Ride (P+R) bekannter zu machen.

Fünf Anlagen zur Verfügung

Für den Santichlous-Umzug können auf den P+R-Anlagen Marly-Corbaroche, St. Leonhard, Heitera, La Grange und dem Einkaufszentrum Freiburg Süd von 14 bis 17 Uhr die Spezialtickets bezogen werden. Sie sind für den Rest des Tages gültig. Ein Ticket von zehn Franken umfasst die Parkgebühr für ein Auto und den Transport von vier Personen per Bus in der Zone 10. Wie die Promotoren betonten, sollen aber auch Personen vom Angebot profitieren, die ohne Auto unterwegs sind. Sie können das Spezialticket an den Billett­automaten der TPF lösen.

Mit einer umfassenden Werbeaktion in den Bussen und bei den P+R-Anlagen sowie mit einem Flugblatt an alle Haushalte in der Stadt Freiburg werden die potenziellen Nutzer auf das neue Label aufmerksam gemacht. Dabei werden auch 1000 Lebkuchen verteilt.

Und was, wenn die 600 bis 700 Parkplätze nicht ausreichen? «Das wäre wünschenswert. Denn das würde bedeuten, der Test war erfolgreich», so Pierre-Olivier Nobs. Aufgrund der Erfahrungswerte vom 2. Dezember solle das Konzept für die kommenden Grossanlässe im Jahr 2018 verfeinert werden.

Eliane Dévaud-Sciboz von der Agglomeration Freiburg begrüsste das überkommunale Projekt. Und Tourismusdirektor Cédric Clément betonte, dass jede Qualitätsverbesserung bei den touristischen Angeboten wichtig sei.

Die Kosten für das Park-and-Ride-Event wird von den vier Partnern getragen und sind ­bereits in deren Kommuni­kations- oder Werbebudgets ­integriert.

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