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Freiburg schaltet eine Stunde lang ab

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Im Monat Oktober sind im Kanton Freiburg zwei «Day Off» geplant. Diese Sensibilisierungsmassnahmen zum Stromsparen finden am 18. und am 25. Oktober statt, teilte die Volkswirtschaftsdirektion gestern an einer Pressekonferenz mit. Für den Samstagabend vom 18. Oktober werden alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons, alle Läden, Unternehmen und andere Verbraucher eingeladen, zwischen 20 und 21 Uhr die Lichter zu löschen. Auch Gemeinden sollen dann nach Möglichkeit ihre Strassenbeleuchtung löschen.

Fast überall dunkel

Staatsrat Beat Vonlanthen (CVP) schränkte aber ein, dass die Aktion keine Einschränkungen der Sicherheit mit sich ziehen soll. Die Direktion habe deshalb auch mit dem Polizeikommandanten Kontakt aufgenommen. Die Strassenbeleuchtung werde aufgrund der Verkehrssicherheit nur an bestimmten Orten ausgeschaltet, etwa auf der Poyabrücke. Auch solle es nicht passieren, dass Personen in einem Treppenhaus plötzlich im Dunkeln sind. Restaurants wurden ermutigt, Events wie Dinners bei Kerzenlicht anzubieten.

Ebenfalls werden die Lichter beim Heimspiel des HC Freiburg-Gottéron nicht ausgeschaltet. Dafür wird das Spiel genutzt, um die Besucher mündlich für das Stromsparen zu sensibilisieren.

Am 25. Oktober wird der George-Python-Platz zu einer Informationsplattform zum Stromsparen. Zahlreiche Animationen und Informationen sollen die Bevölkerung sensibilisieren. Die beiden «Day Off» stehen im Rahmen der kantonalen Off-Kampagne, aber auch des gesamtschweizerischen «Energyday», der ganze zwei Wochen dauert.

Der Kanton hat sich das Ziel gesetzt, dass zwischen Juni 2014 und Mai 2015 im Kanton keine Erhöhung des Stromverbrauchs gegenüber dem Vorjahr stattfindet. Im regnerischen August 2014 lag der Verbrauch zwar um 4,3 Prozent höher als im Vorjahr, gesamthaft seit Juni aber bloss bei 0,7 Prozent. «Es ist eine grosse Herausforderung», so Beat Vonlanthen. «Aber wenn wir uns keine Ziele setzen, erreichen wir auch nichts.»

Zur Aktion

Mit «Off» zur Energiewende

Mit dem Entscheid des Bundesrates zum Atomausstieg ist in der Schweiz die Energiewende eingeläutet. Die nationale Strategie bis 2050 umfasst die Bereiche Energie-Effizienz, erneuerbare Energien, internationale Politik, neue Kraftwerke und eine Netzstrategie. Der Kanton Freiburg hat sich eine 4000-Watt-Gesellschaft bis 2030 zum Ziel gesetzt. Der Verbrauch soll reduziert und gleichzeitig die Versorgung sichergestellt werden. Dazu hat der Kanton eine Sensibilisierungskampagne gestartet, die unter dem Namen «Off» läuft. Das Ziel: Den Stromverbrauch stabil halten oder gar senken.uh

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