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Freiburg trägt Sorge zu Brücken und Kunstbauten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: arthur zurkinden

Freiburg Nicht weniger als 265 Brücken zählt das Freiburger Kantonalstrassennetz. Jedes Jahr werden etwa 60 Brücken und gut 100 Mauern, Aquädukte und Spezialbauwerke inspiziert. Diese Untersuchungen werden von Ingenieuren ausgeführt, die auf solche Bauten spezialisiert sind. Und alljährlich wird ein Bericht über den Zustand der verschiedenen Kunstbauten verfasst, der einen Überblick über den Zustand des Strassennetzes und über die notwendigen Arbeiten gibt.

Deshalb ist der Staatsrat der Ansicht, dass der Kanton Freiburg in der Vergangenheit zu seinen Brücken als wesentlichem Bestandteil seiner Strasseninfrastrukturen «Sorge getragen und wo nötig die entsprechenden Schritte unternommen hat und dass er dies auch in Zukunft tun wird».

Für 40-Tonnen-Lastwagen

Der Antwort des Staatsrates ist weiter zu entnehmen, dass gegenwärtig sämtliche Kunstbauwerke des Kantonsstrassennetzes auf ihre Tauglichkeit für die 40-Tonnen-Lastwagen überprüft werden. Laut Staatsrat wurden bei den Kunstbauten mit ungenügender Tragfähigkeit bereits erste Massnahmen getroffen. Der Staatsrat werde dem Grossen Rat demnächst ein Gesuch um einen Verpflichtungskredit für die Sanierung, die Verstärkung oder den Ersatz gewisser Kunstbauten auf dem Kantonsstrassennetz unterbreiten. «Dieser Verpflichtungskredit wird es ermöglichen, die Qualität und die Substanz dieser Bauten zu erhalten.»

In der Regel alle fünf Jahre

Weiter ist zu vernehmen, dass die Kunstbauten in der Regel alle fünf Jahre inspiziert werden. Diese Inspektionen können aber auch entsprechend dem Zustand des Objektes alle Jahre durchgeführt werden. Bei einer Inspektion werden die sichtbaren Teile der Kunstbauten überprüft und allfällige Mängel in den Inspektionsberichten festgehalten sowie auf die verschiedenen Pläne übertragen.

Bei schwer erreichbaren Teilen werden Hilfsmittel (Leiter, Hebebühne, Überführung) eingesetzt. «Schon mit einfachen Kontrollmitteln lassen sich verlässliche Erkenntnisse über den Zustand der Materialien gewinnen. Die Druckfestigkeit des Betons beispielsweise kann mit dem Betonprüfhammer einer zerstörungsfreien Prüfung unterzogen werden – rund ein Dutzend Tests», führt der Staatsrat aus. Und mit Hilfe von Phenolphtalein könne die Karbonatisierungstiefe in Beton sowie das Vorhandensein einer allfälligen Korrosionsgefahr in der Bewehrung ermittelt werden.

Nicht zerstörungsfrei

Bei Bedarf können detailliertere Untersuchungen durchgeführt werden, um auch den Zustand der nicht sichtbaren Elemente zu ermitteln (Anschneiden des Belags, um die Abdichtung oder die Betontragschicht zu prüfen, Entnahme von Probekörpern zur Analyse im Laboratorium usw.). «Diese Untersuchungsmethoden sind allerdings nicht zerstörungsfrei», fügt die Freiburger Regierung bei.

Grossrat Josef Fasel (CVP, Alterswil) ging den Staatsrat in dieser Frage an, weil er festgestellt hatte, dass es in der Schweiz einige Brücken gibt, welche in einem schlechten Zustand sind und teilweise gesperrt werden mussten.

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