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Freiburger Sternsinger segnen den Sitz des Freiburger Bischofs

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Eine Gruppe von Sternsingern aus den Freiburger Gemeinden Tafers und Corpataux war in Freiburgs Stadtzentrum unterwegs. Das Sekretariat der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und das Haus des Bischofs der Diözese Lausanne-Genf-Freiburg, Charles Morerod, befinden sich in Freiburg einen Steinwurf voneinander entfernt. Es war darum für die Sternsinger ein Leichtes, beide Institutionen nacheinander zu besuchen. Das taten sie letzte Woche. Organisiert wurde der Besuch von Missio Schweiz, welche die Aktion Sternsingen in der Schweiz animiert (siehe Kasten).

Im Haus von Bischof Charles Morerod, der aktuell auch Präsident der Bischofskonferenz ist, wurden die acht Sternsinger von Weihbischof Alain de Raemy begrüsst. Dieser dankte der zweisprachigen Delegation aus dem Kanton Freiburg für ihr Engagement. Die jungen Sternsinger vertraten gemäss Missio an die 10 000 Kinder, die in den letzten Tagen als Heilige Drei Könige in der Schweiz von Tür zu Tür gezogen sind und die Häuser ihrer Gastgeber gesegnet haben.

Traditioneller Segensspruch

Die Tradition will, dass die Sternsinger jeweils die Jahreszahl und die drei Buchstaben CMB, die für den Segen «Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus» stehen, auf die Türen schreiben. Die Kinder sammelten diesen Winter mit ihrer Aktion zudem für Kinderprojekte in Kenia. So auch die Gruppe, die in Freiburg unterwegs war. Zum ersten Mal waren die Sternsinger auch am Sitz der SBK zu Gast. Dort wurden sie von der Vize-Generalsekretärin der SBK, Birgitta Via­nin-Winners, empfangen. Sie lud die jungen Sternsinger ein, im kommenden Jahr erneut zu kommen.

Menschenwürdig leben

1989 haben die Schweizer Bischöfe ihr Hilfswerk Missio damit beauftragt, die Tradition des Sternsingens aufzugreifen und mit solidarischem Handeln zu verbinden. Der Empfang bei der Bischofskonferenz im Rahmen der Kampagne 2017 bot für Missio deshalb auch die Gelegenheit, den Schweizer Bischöfen für diesen Auftrag zu danken, wie Missio mitgeteilt hat.

Anstelle von Gold, Weihrauch und Myrrhe wie die Heiligen Drei Könige in der Bibel bringen die Sternsinger den Wunsch nach Solidarität in die Häuser ihrer Gastgeber. Mit der Sternsingen-Aktion ist eine Kollekte zugunsten von Kindern auf anderen Kontinenten verbunden. Sie komme also Kindern zugute, denen es an «menschenwürdigen Lebensbedingungen mangelt», schreibt Missio in einer Mitteilung zur auslaufenden diesjährigen Kampagne.

«Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!» lautet das Motto der Aktion Sternsingen in diesem Jahr. Mit der Aktion machen sich die Sternsinger aus der ganzen Schweiz für Kinder in Afrika stark, die unter den verheerenden Folgen des Klimawandels leiden.

Zahlen und Fakten

1,5 Mio Franken für 200 Projekte

Die Tradition des Sternsingens existiert heute in vielen Ländern Europas. In diesem Jahr waren Sternsinger aus sechs Ländern, darunter eine Delegation aus allen Teilen der Schweiz, beim Neujahrsgottesdienst mit Papst Franziskus im Petersdom in Rom vertreten. Die Aktion Sternsingen wird in der Schweiz von der Fachstelle Missio der Schweizerischen Bischofskonferenz organisiert und umgesetzt. Seit 1989 haben die Einnahmen stetig zugenommen, und in den letzten Jahren erreichte der gesammelte Spendenbetrag 1,5 Millionen Franken. Damit konnten weltweit jährlich knapp 200 Projekte für Kinder in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ernährung und Seelsorge unterstützt werden. Das Sternsingen ist gemäss Missio weltweit die grösste Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. In diesem Jahr lenken die Sternsinger mit ihren Besuchen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Kenia. In diesem Land leiden die Menschen gemäss Missio besonders stark unter einer lang anhaltenden Trockenheit. Mit der Hilfe der Sternsinger erhalten die Menschen, vor allem die Kinder, eine Unterstützung, um ein Leben in Würde führen zu können.

kath.ch/gs

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